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Gruß aus Rheinland : neue Blüthen rheinischer Dichtkunst
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L>. FUnrnus.

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s. Wniilird.

Wohl Trauben gab's im Paradies,

Doch Wein war unbekannt,

Weil Adam sie verfaulen ließ,

Der's Keltern nicht verstand;

Ihm fehlte Liebe nicht und Sang,

Und dennoch ward die Zeit ihm lang,

Es ward die Zeit ihm lang.

Eher. Ihm fehlte Liebe nicht und Sang, rc.

Zur Eva sprach er: „Liebe Frau,

Ein Kummer drückt mich schwer;

Dein Sang wird schal, dein Kuß wird flau,Und Wasser thut's nicht mehr!

Ich armer trockner ErdenkloßHab' einen Durst, der namenlos,

'neu Durst, der namenlos!"

Chor. Ich armer trock'ner Erdcnkloß rc.

Zur Schlange da Frau Eva schritt:

„Wie hclf' ich meinem Alaun?

Es mangelt ihm der Appetit,

Er fängt zu kränkeln an;

O schaffe doch, du kluges Thier,

Zu stärken ihn, ein Tränklein mir,

Ein Träuklein schaffe mir !"

Chor. O schaffe doch, du kluges Thier, re.