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Buch I- Einleitung.
Graf Ludwig dienen, die aber nach Vlotho zu dienen gewohnt,sollen dort bleiben, so wie cs auch mit den nach Vrysenberghund Wechte dienenden cynlütken Lüden zu halten. Die aber,welche Zins geben, indem sie zu den Allodcn oder Hofen dienen,sollen den Herrn bleiben, denen die Alloden gehören'"). AlleFriesen, welche in den Grafschaften Graf Ludwigs wohnen,soll dieser haben, die anderen soll Graf Otto haben '^°). —Graf Otto sollte die Burg Vlotho haben, die Güter in Vol-marinchen und alles, was dazu gehört; und folgende zwei Be-standtheile der Vogtci Burghorst, Langcnholtc und zwei Häuserin Bekcn nämlich, und die Vogtci über die Meyerci (villim>li»)Volbrachtingcn und alles dazu Gehörige. Was im übrigennoch nicht getheilt war, sollte noch getheilt werden, so daß GrasLudwig theilte, und Otto wählte. Eben so sollte es mit dennoch nicht gctheiltcn Ministerialen gehalten werden.
In einer Urkunde von 1231 kommen die Litauen vor.Bischof Wilbrand von Utrecht überlaßt seinem Schwager GrafenOtto von Ravensberg die in seinem Lande sich aufhaltcndcnLitonen der Kirche zu Utrecht zu Lehn, solange sie sich dortaufhalten würden "').
Uebrigens war die alte Verfassung von Ravensberg imWesentlichen dieselbe, wie überhaupt in Wcstphalen. Vogteini,Litonen, Zinspflichtige, Ministerialen haben wir so eben urkundlichgesehen. Auch die alten Gerichte kommen vor. 1242 überläßtder Graf Gerbcrt von Stoltenbrok dem Graf Otto von Ra-
isy) „ 8ed illi, k^ii consnm llant, servienäo ullodiis et cmUs,„inaneant cloininis, Quorum sunt nllollia. "
160) „ Oinnes illi k?r)1ones gni inunserint in eoinotiis eoinitis„ Iniclovici, ilios liadelnt, reli^uos oinnes Iiuliedit comcr„Otto, c^ui veninnt de snu krisin nd slin ^urto." Wie dieFriesen dahin kommen, dies zu untersuchen, muß ich den Ra-vensbergschen Geschichtsforschern überlassen.
161) Bei Kindlinger M. B. Bd. 3. Abth. 1. Urk. N. 64. S.167. 168.: „Intones ecelcsine nostiav in terin chsius com-„inoiantes, <i>u:in diu i6idem inanserint in keodo etc. ^Auch in KindlingcrS Geschichte der Hörigkeit Urk. N. 23>S. 267.