Druckschrift 
Theil 1, Bd. 1 (1830)
Entstehung
Seite
110
Einzelbild herunterladen
 

110

Buch l. Einleitung.

»ter Ministerialen ins Feld, theils aus hörigen Unterthanen be-uchend, theils aus verarmten, zu dieser Bestimmung in Dienst»genommenen Freien.«

82.

Diese Verhältnisse benutzten also die Großen, um diekleinen Freisassen zu unterdrücken. Der Kaiser giebt im .3 wo er überhaupt die Gründe anführt, weshalb so

Viele vom Heerzuge Zurückbleiben, ein genaues Bild von jenenBedrückungen. Er sagt »llionnt otiam, ^oocl ^nicun-

»<^,0 (N'opriiiur 5 UUIN klpi 80 ypo, , vol (lomiti, aut

»ätulioi, vol (iootoinnio ckaro irolrtorit, oooa 8 äono 8 c^nneiunt» 8 u^or illiim pguporem, ^uomocko oum oonckomimro ^ossint»et illmn somper in livstoili läoiant iro, tt 8 gito«lttm ^ntiper»liiLtiis voloiis iroloug siuim propiium traclnt aut voullat;»slii voro, c^ui traclitum lisdoiit, abs^uo ullius iuguiotuckino»ckomi uo 8 ickoant.« Sehr wahr sagte der Kaiser : »t^uock»patl^oros 80 roolamaut oxpoliato 8 0880 clo oorum ^I'oprio-»talo. üt lioo aogualitor olamant super lilpi800po8 ot rVIi-los ot ooi'nin ^clvooatos, ot super Lomitos ei oorum»(ioutouarios.« Ferner »Iliouiit otiam alü, ^uocl illos

»pauporiores coustriu^ant, et in liostom iro lsoiuut ot illos,»spi! liuliout epiock ckaro possiut, ael propria ilimittailt.«

Diese erpreßten Ergebungen schlossen sich an das schonaltere Traditions- und Precarien-System der Geistlichkeit an.Die Geistlichkeit verpachtete nämlich ihre entfernteren Grund-stücke an benachbarte Landeigenthümer, anfänglich auf kürzere,nachher auf längere Zeit. Die Sache hatte Aehnlichkcit mitden damals noch nicht erblichen Bencsizien, und mannannte das Verhältniß preearia. Bald gaben nun die Gläu-bigen ihr Eigenthum den Kirchen u. s. w., und nahmen esals Precarie zurück Dies dehnte sich noch ntehr aus,

216 ) Oap. 3.

217) (lapi 2.

2ili) Lr>p. 5. -

21!-) Siehe eine Formel bei Markulf Dib. n. I^orm. s. :Domino semotu ot spostvlica «oclo colouclo Domiao ot io Oiirisio

>