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Buch'!. Einleitung.
kriegspflichtigen Privat - Ministerialen — nicht ins Feld zuschicken 21°), und es laßt sich leicht denken, daß bei einmalzugegebener Ausnahme Viele sich drängten, unter die Ausnahmezu kommen, und daß überhaupt hiermit der Weg gegeben war,Befreiungen zu verkaufen, vollends seitdem das Institut derMssi ckominici in Verfall zu gerathen ansing. Man brauchtdie Kapitularien nur zu lesen, um die Wahrheit folgender'mit^ Meisterhand gegebenen Darstellung Hüllmanns 2»-) einzusehen:»Viele der kleiner, Freisassen zwang die Noth, sich an ein Stift»oder Kloster zu ergeben, und irgend ein kleines Geschäft für»die geistliche Anstalt zu übernehmen, um entweder als geistliche»Personen, oder als beurlaubte Ministerialen, betrachtet zu»werden, und dadurch von dem aussaugenden Kriegsdienste befreiet»zu seyn. -Die meisten folgten diesem Beispiele. Andere, die»von einem Stifte oder Kloster entfernt, aber in der Nähe eines»Grafenhofes, oder des Lehngutes eines Pfalzministerialen»wohnten, wandten sich an diese, bewarben sich um den Namen»eines Ministerialen 2Die Grasen-Verwalter desKanton-»wescns, zu deren Amte es gehörte, die Militairlisten zu führen,»die Kantonpflichtigen cinzuberufen, das Kriegs-Korps zusammen»zu ziehen und anzuführen, konnten es wagen, solche Mundlinge' »unter der Hand zu beurlauben. Wie konnte der König die»Richtigkeit der Kantonrollen beurtheilen? Zwar sollten die»außerordentlichen königlichen Bevollmächtigten, die zu gewissen»Zeiten die Provinzen bcreiseten, um deren Gesammtzustand zu»untersuchen, und an den König darüber zu berichten,, unter»anderen die Angaben der.Grafcn über-die Zahl der Kantonisten»prüfen; ein Theil ihrer Instruktion, den Ludwig der Schwache
210) Osx. I- snn. 812. c. y.
211) Geschichte der Stände Th. I. S. 200 ff.
2,2) 6sp. III. snn. 811. csx. 6.:, „ 8unt iternm et sin, gni re,, msnent, et äiount, «tnoä senior es cornm >ton>> lesieiesnt,„et äeiiesnt, enin oodnnr senioriirns pergere, nliicungue„ jussio Domini lmpersloris Ouviit. . 4 -Iii vero snnt, <s,ii„:<ieo «e coininencisnt s<l siignos senior es, xno,-icrnnt -n„ ^o^rcrn non /n-n/ee/ttro,,, "