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Buch l. Einleitung.
den Gcfolgsherrn das Element der nachhen'gen Könige — selbstMarbod war schon ein solcher König mit 74,000 Mann Gefolge,den Hermann auch mit dem Gefolge bekämpfte") — lag, wiein den Gefolgen der Keim des Lehns-Systems, beides stellt dieGeschichte anschaulich dar.
18.
ll. Don den durch die Völkerwanderung begründete n Ver-hältnissen, und von der fränkischen Verfassung.
Die Völkerwanderung hat die Gestalt der Welt verändert,und auf das Land, aus dem sie hervorgegangen, nachher wesent-lich zurückgewirkt. Diese Rückwirkung gieng für Deutschlandvon Gallien aus, mit dem wir cs daher hier allein zu thunhaben. Stilicho, Feldherr des abendländischen Reichs, hatte,um gegen Alarich, König der Wcstgothen, zu schlagen, von denGrenzen Rhätiens und Galliens alles, was noch von römischenLegionen da war, zurückberufen, wodurch diese Lande natürlich
ihre Vertheidigung verloren "). Radagaisuß, von den Ufern
des baltischen Meers herkommend, führte hierauf über die unbe-schützte Grenze ein? unzählige Menge von Barbaren in dasrömische Reich. Ihm folgten die Vandalen, die Sueven, dieBurgundionen, die Alanen und mehr andere Völker. Mit einerbedeutenden Anzahl gieng er über die Alpen und drang so imFrühling des Jahrs 406 in Italien ein. Stilicho, der alle Le-gionen vom Rhein und der Donau versammelt hatte, ermüdeteden Radagaisus, als er ihn in die öden Hügel der Apcnm'ncngedrängt sah, durch kleine Gefechte, hielt ihn auf an wüstenOrten, schnitt ihm die Lebensmittel ab, zwang ihn, eine Hufluchtaus den Höhen von Finsoln zu suchen, belagerte ihn endlich undzwang ihn, sich zu ergeben. Radagaisus ward hingerichtet").
6s) Menzel Bd. I. S. ISS.
64) krospori ,4gnik. Lcripr. kesac. 1. I. p. 626- 6»ssio(!oriOdrvaic p. 1361. Hisroe. Ni-c. XIII, c«p. 26.
65) Ol^mpiolloe. »pu<I kliokium p. l46> 2osimus V, c. 26,kaulu» Oeviius VII, c. Z7. Nrosper XguilLo. p, 627-—loensads» 4« rsgaor. »uccsis. e. gs. — Oibbon, Oo-cline soll k»II, c. Zo. DInrskori Xnnsl. 405.