312
zu St. Cmübert in Köln ausgeübt. Die Pfarrer haben diefreie Wahl ihres Dechanten. Innerhalb dieses Dekanats liegendie Abteien Deuz orcl. 8. Leneclieti nnd Xltenberg. orcl cistere.
Wahrscheinlich war dieser Strich zu Zeiten des Julius Ca-sar (cle I-ello gnll. IV. 5 et 16.^ ein Thcil des Ubicrge-bietcs. Ihre Sitze, nachdem sie auf das linke Rhcinufcr versetztworden waren (8uet. trnnc^. in Xug. XXI. Ducit. Xnnul. II.27. und cle lnoi-. gerin. ) scheinen die Usipeter eingenommen zuhaben. Unter den ersten christlichen Kaisern machte dieser Stricheinen Thcil von Franken aus (triknl. UeutinZer), nnd in frän-kischen Zeiten hieß er Trietzgan (zwischen dem Rheine, der Aggernnd der Wupper.) Jenseits der Wupper fing das Land derSachsen schon an. Sieh Kremer Gesch. des rheinischen Fran-zicns, Seite 143 . Dieser Dekanat ist einer von den vier, welchedas Glück haben, in ihrer alten Bcgränznng immer bei der Köl-nischen Kirche geblieben zu seyn, und ferner zu bleiben.
Nro. 2. Deuz, Köln gegenüber. Ob dies Dcuso, wovonin Lnzixlem. elrron. Husebii. ncl an. 876- die Rede? Hierwurde das Oevitense inonuinentnin r'n terr-r ^)ancorn»r vonKonstantin dem Großen zum Schutze Galliens errichtet.Ilsritns lUrenunns Uer. gerinnn. 4 >i 8 . III. Dgl. ^inininni ültte-eellin. 26. 27; Lntropius Lrovinr. I.ili. X. 2. und die Inschriftbei Oelenius cle närnir. p. 84.
Dieser Ort hat bei den Geschichtschreibern verschiedene Na-men: cknr'tr'a crvr'ear nnnnl. üginliurcl :>n 778. Virtuti Oni (iou-»tnntini et press!» cloinilisgve/rancrr in evruin terris rnilltesenstri clivitensiuni ete. Lnstellnin Divilense heißt der Ort inder Stistungö-Urkunde der Abtei: Ileriliertus ete. (rntribns eli-vini» in Inncüdus insncluntibns in inoniistsrio stne et pptnevirginis Alnriae, gnncl egomet cüvinn Invents elemenei» in-aste/Zo cZrvreensr eonstruxi eigne clecliouvi eto. clin ann. 1008.Dipl. epucl Oelen. cle eckrnir. p. Z80. Dgl. oben Deuz.
Deuz erhielte einen Nachlaß des Zehnten proptsr clestrue-tioneni , wie der Zchntheber am Rande bemerkt hat. Davonmelden die ^nneles Nerseei. Inter Vricleriennr Xreliiepiseo-l,um et Netroziolini (das heißt: die Bürger der Stadt Köln)