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1 (1828) Erster Theil oder erste Epoche : mit einer Charte der Dekanate und Pfarreien
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Wenn endlich Ortschaften, die seit Mcnschengedcnken znverschiedenen Gebieten gehörten, ein gemeinschaftliches Gerichthatten; so kann man hieraus mit Recht ans eine frübere näherepolitische Verbindung schließen. Der Suchtclcr Dccanat erstrecktesich über Kölnisches, Jülichschcs nnd Gcldrisches Gebiet. WaSdie Sage von dem Gerichte meldet, das vor der St. Petcrskirche,der alten Pfarrkirche Kempens, gehalten wurde, soll unberührtbleiben. Urkundlich aber ist cs, daß ehedem von Dülken, demHanporte des Jülichcr Anthcils, nach Kempen im Köln. Amthcile, appcllirt wurde, Item clix.it, beißt cs in dem Weis»thnme, clo ftcriims oeelesiae xantensis 8iiger villa /)ii/e/cca vomJahr 1332. guocl igsc; vtsai aonseaftini et ooiaiiaclom gras-<l«ce88oic:8 86>lt6ntias evs clancla8 et proinulganclci»

upcxlgxonclarx alleres 8olslxmt, gxocl somss lulia-eetts!» apvcl Otilislc alleres eomgelleret.

Ferner Wachtendonk, der Hauptvrt des Gcldrischcn Amthcils, gehörte einstens auch einigermaßen unter den Gerichts,banncr von Kempen. Del. is clat Iteclct, heißt cs im rochenBuche der Stadt Kempen, clat svil Uri'chx8eos> van (lolnsliiert in clsm Uancle van t7v)^cre» ete. . . . clat e^>> amsct-man van Ixsmpon to allen vsrtvn nacliten mag clinglcen vurcler Lirclien t« 6g)re/e» mit clen laeten alclae lind der«gleichen.

Soll dies nicht daher rühren, daß Kempen, Dülken undWachtendonk einstens in einem nnd demselben Gaue gelegenhaben.

Geht man nun wieder darauf zurück, daß die Gaue unddie Dccanatc in ihrer Begrenzung der Regel nach identisch waren,so wird man kein Bedenken tragen, in dem Striche ans beidenUfern der Nicrs, der den Suchteler Deeanat bildete, den groß»ten Thcil des ripuarischcn Muhlgaus, lckxlgaria, pagus lllo-rlls, und die alte Ueeania in itiula anznerkennen.

- Nr-o. 2. Tie alte Pfarrkirche von Kempen und der Hinge»gcnd liegt vor der Stadt gegen Süden. Es ist die St. PetcrS»Kapelle, sie ist von Tufstcincn erbaut und hat keine Grundlage;sondern ist auf der Oberfläche der Erde errichtet. Nebst dem