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1051. (Barweiler). Nehe oder Nostl — vielleicht ver-schrieben anstatt Roher oder anstatt Noethen — nnd —
Andorf — ebendaselbst Steinfeld in xago List». Urkunde vomJahr 1121. Der Eifelgau gehört nicht nur zum RipuarischenHerzogthum, sondern war auch ein Theil des RipuarischenGaucS in weiterm Sinne.
Gelcnins (äe aämir. p.) behauptet, dieser Decanat habeauch früher der Hellcneshcimer geheißen; nach der angeblich vonder h. Helena gegründeten Pfarre Hellencsheim (Hillesheim mit-ten in der Eifel.)
Die Archidiakonal--Jurisdiction stand dem Probst zu Bonnzu. (Vgl. oben voo. treuen Anmerk.) Frei davon wareneinige von Steinfcld abhängige Pfarreien. Der Decauus wurdegewählt von den Pastoren, und vom Archidiaconus bestätiget.Das Kapitel wurde in der Stiftskirche zu Münstereifel zwei-mal im Jahre gehalten, nämlich Donnerstags nach St. LucasTag, und Montags nach Cantate. Wegen seiner Ausdehnungwurde dieser Decanat in der Folge in zwei Kammern gcthcilt,die obere, und die untere. Die Beigeordneten der Decancn hie-ßen Camerarii, und wenn ihrer mehrere waren, so nannteman die besonderen Distrikte, denen sie Vorständen, Kammern,
vamvl'ss.)
2 . Kilberg, Mehren nnd Wcinfcld, alle auftrierischem Gebiete.
Rro. 6. Ulmen. Der Stammsitz jenes in Chroniken lindLegenden hochgcfeierten Ilonricus ab Ulmen«, der bei derEroberung von Konstantinopel durch die Lateiner und die Plünde-rung der Sophienkirche zugegen war, und viele Kirchen derKölnischen nnd Trierischcn Diöcese mit h. h. Reliquien be-reicherte. Laesar Heisterdao. IV. 5o. Vgl. 6elen.
lX'ro. 8. Stadt Kyll.,
Ni-o. q. Betting en, Bettingen im Eifclgau kömmt vorin einer Urkunde vom Jahr 845. Lvlrsnat eillia iliustr. aä.Barsch S. 77. »Villa Lettinga in PSAO Liüensri gehörte demripuarischen Grafen Matfried. Er schenkte sic dem Kloster St.Marimin in Trier, nnd Hlotharius bestätigte im Jahr 845 diese