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so daß selbst der Erzbischof über nichts disponiren konnte. t?ir,n» lege«»ncitumest, setzt die Synode hinzu, ut nulius unc,u»m pontikcx .sincillius conscienti» et consensu c!e ips» sul>st»nti», minim»m UN((U»M pr»c-!>cn6»m »licui per potenti»n> tribuerct; »ut item in <lomil>us sie« »e<I>-ticii, in urbv rcl exterius circ» urdem silii s»»> » guibusiibet in elee-M»S)N»N> <l»tis seu cleinceps <Ion»nlIis, »ut irs>,»»m »lilii in c»ctcris uni-versis iitorum locis in umnibus rcbus, »bsc^ue conspnsu et eommuni cunc»tnrum voluntste guiiiguam eis per polcnti»m sive per »!ic,u»m rim c!e-»trneret iiiornm Uon»tioneo>, scu tr»clitionem, <p>»>>> inter se in cluustr»<Ie c,u»Ilbuscun>,ue suis relms testen» »äinditis kccisscnt. (Tum. X l.Loii. Loncil II»rcIuini col. i»<) )
Bei der Güter-Theilung der Domstifter erhielt der Probst nachdem Bischöfe die.stärkste Portion, daher er hier auch i»i Anschlägeder stärkste ist.
1>) Der l'bes»ur»rius hieß auch in einigen Kirchen Lustos, wiej. B. ZU Bonn. Bon ihm spricht das L»put I. X ->c jure cu.stNii. in 8 —Bei den Griechen hieß er Lnneiu.rcb» oder 8cbexopl>)>»x. Als solcherkömmt er auch in dem Testament des b. ErzbischofeS Bruno v. Fabre
tstj.ö vor : PniUguill cluxibus Lviionis Viri illustris lxiini>!»rc!n L. I^ctri custn-ttitur. (Tum. III. clipl. Nel^icor. sive Luppl. lui. »95 c.iit. Toppens.) Die
Synodevon Köln aus dem Fahre 1290 handelt c»p. 8. besonders von demSchatzmeister der Domkirche: T>>e.s»ur»rii si»e custo.irs s,uoru,n inter..st«ccle.si»e ium>»»ri» »,inistr»re, e» il» jiiieiitcr »<>n,in slrcnt et xener.Uilcrvmnis ccclesi»stic»c supellcc.tilis sen t!ies»uri custorii»m corun» kxlei »tl,uecur»e commisram it» conscrrcnt kuicliter et suleriter etc. (Tun,, tll.Loncil. Lerm»n. kul. 5(>2.)
In der Folge waren im Dom mehrere Dignitäten, als hier an-gegeben werden. Die Domdechanei bestand schon längst als eineDignität. Die obige Synode handelt im 9 L»pit. von den Dekane».
c) Der 8cIic>I»sticus war ursprünglich ein Geistlicher bei Dom-und Stifts-Kirchen, der die jungen Kleriker und andere Kinder inden freien Künsten und theologischen Wissenschaften unterrichtenmußte. Im fränkischen Reiche verdankte man § arl d. G. diese wohl-thätige Einrichtung. L»roius, sogt Andegis iil>r. I. — in ,sinx»u,mon»sterns ct episcopiis constituit scbol».s cssr, ul>i in(,enuorn,n ct scr-xorum üiii xr»m>n»tic»„>, music»m et «ritinnelicum cioce»ntur. SichTom. l. Loncil. Lcrm»n. kol. »6>. Der Geistliche Rath und PfarrerPfaff zu Fuld hat eine gelehrte Abhandlung geschrieben über dieehemalige Schule zu Fuld. — Sieh auch Denkwürdigkeiten Ui. B.Seite Z65.