gar nach dcn Gaum genannt. So sagte man nicht der Bon-ner, der Zulpichcr Dekanat, sondern die Voo-miu im Aargau,im Znlpichergau. Sieh unten die besondern Amncrkungcn zudcn Dekanaten.
Aus den Statuten der Landkapitcl, die wir im zweitenMeile liefern werden, kann man am besten die Macht undGerichtsbarkeit der Dechanten abnehmen. Sie hatten sogar aneinigen Orten die Gewalt, ihre untergeordneten Gcistlicben kör-perlich zu züchtigen. Ueberbanpt mußten sie ans die Reinheit ilder Lcbrc und Sitten nicht nur der Geistlichen, .sondern auchder Laien wachen, und hatten die Pflicht gegen Jrrlchrcr undärgerlich Lebende einznschreitcn und solche zur Strafe zu ziehen-Vcrgl. Lonoil. Vnti8incloi'6u8. els unno 5 go. Lun. flst. —Lonoil. Lolouien8. elo unno iTM. ou^>. Z. conti-. Ilogguicloset 8nestiüons8 Dom. IV. Lonoil. Oermun. bol. /, 36 . Siehauch die Statuten der Christianitat Tanten. v. 1.1393 — Sicdurften aber die Pfarrer oder Geistlichen keineswegs mit einerGeldstrafe belegen. Ooouni non lüoiuut V8si8ium vel tullluinsugen ^I 68 b) ter-08 8N08. (Dom. III. Lonoil. Oei-M. bol. 700.ucl unn. 1287.) Die ^8818,'u oder Dulliu war eine Gcldtare,die wegen Verbrechen anferlegt wurde. Statt tulliu wird vondcn Schriftstellern des 13ten Jahrhunderts Doltu, mulutoltugebraucht.
Die Kölnische Synode vom Jahr 1536. hat uns die alteOrdnung der Dckanatgcrichte, wie auch dcn Eid, der dabei ab-
der Lütticher Diöcese. wo die Archidiakonate kleiner. als die kölni-schen und die alten Gaue verhälkuißmäßig größer sind, kommen diesemit jenen, und nicht mit Len Dckanalbezirken überein. Es gab dorteinen /Vi-clncli.iconu? ^i'Nennae und einen ^i'Nennue , eben so
einen dienUmreae, klasbuni^e ela. Der Bischof Gcrbald. der zur ZeltKarl des G. lebte, führt in einem Schreiben an die Diöcesanen(bei dkurtene et OuranlI. am§,>. (lolleetin VII. eol. >6.) die Gaue
an. OerNuIclus »mnchotentis tlei nnüeeieoellia e^irevjius 0n>»il)N5 pin' 0 -ekiunir noztri.« in pugn LonNi-uxtinse, k.nmmensi>«in, llardaniomium, ^.r-Naneoiium, ütü» carissiun« ete.