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von jeher gütig und anfmerksam auch auf die zeitlichen Bedürfnisse,ja sogar auf die Bequemlichkeit der Ihrigen. Sic wollte die Ka-techumencu nicht uöthigen, Meilen, Tagereisen weit zu gehen,um die heilige Taufe zu empfangen.
Der Bischof begab sich lieber nachdem Beispiele der Apostelzu ihnen und taufte sic in der nächsten Kirche * *). Dies war dieanfängliche Bestimmung unserer Pfarrkirchen auf dem Laude. Siekönnen aber auch zu andern gottesdienstlichen Verrichtungen ge-dient haben. So wie in Nom und andern Städten des Abendlan-des die Versammlungen der Gläubigen nach Verschiedenheit derFeste und der Tage in verschiedenen Kirchen gehalten wurden **),so konnte das nämliche in Hinsicht der Kirchen ans dem Lande,in den großem Diöccsen Deutschlands der Fall seyn. Endlichwurde cs Negel, daß jede dieser Kirchen unter der besondcrn Lei-tung eines einzelnen Priesters ***) — oft in Gesellschaft einesDiakons — 7) gesetzt wurde. Das Volk hielt sich bei der ihmnächst gelegenen Kirche; weswegen man diese Leeltwia pmoel,ia-Ils, ihren Vorsteher Dresl^tar xuronlcinlis und ihre GemeindeDiwocliiii nannte.
Zuvcrläßig ist cs, daß schon unter den Mcrovingischcii Kö-
würdig ist es, daß die Urkunde, die wir von einer der ältesten Kirchenin der Kölner Diöcese haben, eben diese Kirche, — Reiner» beiFanten — als dem h. Johannes dem Täufer gewidmet angiebt
*) Denn diese Kirchen hieße» schon längst ba>>i>,n>ale« und dochdurften die Priester nur im Nothsalle in denselben taufen,Ilincmaei VII. und Lapilul. Tbeodusiwi. <Ie snn. 7 ^ 7 . e. Xc II,
Vergl. ^cla 8 . lurlini bei Rninart §. 2- .sn >','xi,>n'iii,a ,5 omne,<ino, in oumclein loeum oonveniee solilu«? Sieh auch Vorzugs. Denk-würdigkeiten IV. B. l. Th. 9. K.
***) Sich I:m. XVI. tlnncil. ^(i»l5Ar!>n. II. de unnn 8>6. III,i-cungu« pi»5idilc kuerit, uniculgue e«o!e«>«« «uus zieovideutue ol, iq,is-ec>i>o presPter — Tom l Loncil. Oerinan,
ch) Sieh die Abhandlung: Ueber die Stadt- und Landdiakonen.k! B. I. der vorzügl. Denkwürdizk. S. 34.