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Denn cs war ja auch von vier Hanptvölkcrn bcwobnt,von Ubiern im Süden, von Tungcrn an der Maas, von Si-canibcrii zwischen dem Nheine, der Waal und der Maas undvon Batavern zwischen der Waal nn§ dem Occan.
Als die Franken kamen und die Länder am Nied er ehe in inBesitz nahmen, behielten sie die römische Vcrsassung in mancherHinsicht bei. Köln wurde die Residenz eines ihrer Könige *); inder Folge eines Herzogs *').
Unter Karl dem Großen***), dem die Macht der Herzogeverdächtig wurde, und der desbalb die Herzogtbnmcr zerstückelte,(Schmidt Geschichte der Deutschen I. Th.) blieb Köln der Haupt-
Die Tungrer wohnten im tätlicher Lande und Brabant. Cie wa-ren deutscher Abkunft- lHw-i >le „»„!». M. Sie sollen das
nämliche L-olk sepn, welches Cäsar Ebnronen nennt, Ihr Hanpiort —Tongern — war im vierte» Iabrhnnterte der Sitz eines Bischof»-
Ilcver die Bataver siehe Tacitns Ul«r. Ill-r. IV. und <>« Lllleil,.
H Der ripuarischc Köiiig Sigbert wohnte in Köln-Bui'un. IN, II. e. ^, 0 . und vor ibm mehrere andere. läbr. VI. e. 2 s.
*') Pipin von Landen war velei'i lUpiuielaeum eeginn paliNlo (lo-lonlae pi'r,et-><-Iu.-!. Id',,in. III. ^e!a Uarielne. ^nlver^.e XXI. Er regierte!das Land zwischen den Ardennen und der Waal: liueatu.-! Nlpmniueum.Kömmt auch in den ripuarischc» Gesetzen vor. IN. XXXIII. §. ,. ZnLerbindung mit dem kölnischen Bischöfe Cunibert ging er im Fahres,39 als Gesandter zn Chlodwig. (b'ri-M-pai-. -X,u u,l e.-i) — Auch PipinHe ristall hatte eine Vorliebe zu Köln, und wohnte gewöhnlich da.Der Friede zwischen il-m und Waratto ist zu Köln geschlossen wor-den. Man hat eine Goldmünze, die wahrscheinlich nnter PipinHeristall zn Köln geschlagen ist. Ans der einen Seite ist daS Bildeine» Regenten mit einem prächtigem Diadem ans dem Haupte, unterder Umschrift: KuMiie NoneMr.; ans der andern Seite ist ein Kreuz,worüber die Buchstaben: V/X. (Vlmovi/X) mit der Umschrift: (l,,l»,>i,(?.!vm. (colnnm lävim.H. Plectrud, die Gemahlin Pi pin's, bliebauch noch nach dem Tode ihres Gemahls zu Köln wohnen.
*"*)Pipi n, der Sohn des Carolus Mantellus hatte schondie Absicht, die deutschen Herzogthümcr zu unterdrücken. Nach demTode des Herzogs La»tfrid!>.ließ er das alainannischcHcrzogthum