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1 (1828) Erster Theil oder erste Epoche : mit einer Charte der Dekanate und Pfarreien
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Auf dem rechten Rheiriufer hatten unterdessen die Usipeterund Tenchtercr Fuß gefaßt. Erstere, welche auch Usipier hei-ßen, wohnten im bcrgischen *), in.den chmaligen Sitze» derSicambrcr uird Ubier. Gegen Süden stießen sie an die Kal-ten, gegen Norden an die Tenchtercr **), auch Nachbarn dernunmehr auf dem linken Nheinufcr wohnenden Ubier, von denender Rhein sie trennte ***). Die Tenchtercr wohnten also etwazwischen der Ruhr und"der Lippe f). Außer den Ubiern undden Sicambrcrn finden wir diesseits des Rheines noch zweineue Völkerschaften, welche in einem Kriege, den die Römer mitden Batavern ff) führten, bekannt wurden; die Suniccr unddie Gngerner. Ob aber die Snnicer einen Thcil der nachma-ligen kölner oder lntticher Diveese fff) inne hatten, ist nochnicht ausgemacht. Von ihnen wissen wir nichts, als daß sieBundesgenossen deS batavischcn Anführers Civiliö gegen dieRömer waren. Vermnthlich waren sie ein zurückgebliebenerStamm der Mcnapier, der sich bald mit den Ubiern vermischte.

*) Der ttferstrich zwischen Düsseldorf und Denz heißt in der Volks-geographie noch Uu.-wmn, wie er auch in der Chronik der heili-gen Stadt Köln benannt ist.

UHUu Uv ruoi'Ni. btvruaau.proZliin, . Ubeumn

ac Hcttwi c»>und.^ Ind nach kam Drusus, welcher

etwas oberhalb der batavischen Insel über den Rhein ging, zuerst inLaS Land der Usipier. Auch Florus laßt ihn zuerst die Usipier, danndie Tenchtercr, zuletzt die Karten besuchen. Mb. iv.

*") Ulivoo cMereta gcirs (sciUced, Lb DbüH, sagtTacituS von denTenchtercr».

fl Da die Tenchtercr sich durch ihre Pferdezucht auszeichncten(Taeit. 6e morib. Oerinan.), so bewohnten sie wohl eine flache Gegend.Hier an der Asse liegt noch ein Dcnkeren, das von ihnen vielleichtLeu Namen geerbt hat.

U'uvNas kli.N. llb. IV.

fff) Die das Erstere behaupten, berufen sich auf die im Kölnischengelegenen Orte: Sinteren, Sinsteden, Sindorf, Siuuerdors, Sins-heim, sogar auf Zons und Sansbeck. Siche btre^vslloi'k/t,-, biUiuvee«.<»!(»>. und Oeleuü Ue -VUluiiLirä. z>gg. 355. Ue rlvilL vt velere

iUeeo, lllwni.