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Stadt und Landt von Kempen, undcr anderen zwey Jahr-märkten und Rirmissen auf St. Jacobs und Thomae taghder heiligen Apostelen binnen unser Stadt Kempen zuhaben, gegeben und verleimt haben, auf dass dann dieEhr Gottes vermehrt und die heilige feyertagh gehalten•werden, so haben wir der i'urgevürter Stadt umb irerRede willen, gegundt verleimet und gesatzt, die vürgee-rürte zw’ey jarmarkten und Kirmissen zu halten vurt analle jars des dienstags vür jeglicher der vurgemelten hei-ligen Apostelen tagh, met geleit und frevheit, als wir siedamit auf der vurgemelter zweyer Apostelen tagh gefreyetund begnadet geliatt, und dess unser Brieff gegeben, alsodass alle diejenen, die zu sulchen vurgemelten marktenund Kirmissen met ihren lieven und Kaufmannschaften,hab und giiteren kommen würden , drey tagh viir und dreytagh darna, frey und sicher zu und afkommen und seynsollen, ausgescheiden diejene, die ons und unseren Stiftvianden weren und^wider uns und die unsen getlian hat-ten , met Schaden, raub und brand, oder gröblich undschwerlich sich entgangen betten, darumb sie streflichweren an leib oder anders, nach laudt der Brieff, sie vonuns und unsen Vurfahren haben. Vort als wir der furge-mellen Stadt gegeben und verleimt haut einen freyenwochennmarkt, hinnen unser Stadt des Dienstags in derWochen zu halten, und den gefreyt von des Montaghsdavor von zwölf Uren zu Mitternacht, so haben wir, der-selben unser Stadt, umb ihrer liede willen, die furgevürtefreybeit veileght und verstreckt, also dass die von nüvorfan gehen soll, von desselben Montaghs zu dreyenUren nach Mittagh durendt bis des Dienstaghs zu zwölfUren zu Mitternacht, mit denselven furwerden und frey-heit, als sie dieselbe gnad von ons und unsen vurfahrengehatt han, und ob einige Brächten binnen der vnrge-meldte freyheitten vielen, daran sullen sie haben ihrantheil nach laut ihren Privilegien, die sic darvon haben,Leheltuis 011s und unsen .Nachkommen und Schifft darin