281
386 .
Ser ^ohufdbc ßrjbtfd&of grtcbricb erlaubt fetttcit«Bürgern 311 Kempen binnen tfyrcr (Stabt eine SBtuö*mid)ie anjutegen 1372 ] ).
Wir Friedrich vonn Gottes gnaden der heiliger Kir-chen zu Colne ErtzhischofF und des heiligen römischenReichs in Italien Ertzcanzler thun kundt allen» luiden,want zu Kempen hie unser Statt nit dan eine j Windtmilli-len en is, die wir dahe hant zu unser vursf. Statt noitende hehoilF, ende darafF uns ende nnse gestilFt, die vurssonse Statt alle Jahrs gilt ses und dreissig malder Roggen,ende want die vurfs windlmohlen op solchen enden hieunse Statt vurss gelegen is, dat delie duck sorg in ist,ende otF wir ende unse gestifFte Krieg und orloigh hatten,groissen Schaidt daran geschien mügte, so hain wir unsund unse gestilFte ende auch unse vurs. Statt in diesenSachen bedacht und besorgt, unser» und unsz gestifftsnutz darahn mit fleisz gepruift, ende han den hurgernende unsser statt Kempen vurss. orloufF gegeven und geven,overmitz diesen hriefF, dat sie eine andere Windtmühlenzu der vurs. rnühlen machen miigen ende sullen, op ihreKosten op eine andere gelegenheit, binnen unsere vurs.Statt dahe sie dunckt, dat diese müh len allerbest undallersicherst stain mügte ; ende so wannehe ende alsbaldtas diese Windmühlen gemacht is , dat sie gähn ende mah-len mag, dar zu sie ouch ihren Fleiss thun sullen, datdat endlich geschehen, so sullen uns und onse gestilFtedie vurss. unse Statt und burger van Kempen honen depacht der vurss. erster rnühlen geven alle jalir op S. Mar-tinitag vierzehen malder roggen, also dat sie alsdan vortuns und unsse gestiebte alle jalirs op S. Martinstag vonden vurss. zween rnühlen geven sollen funffzig Malder
1) SUltf DctU Cod. De3 Proton. Jansen.