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Theil 1, Bd. 2 (1830)
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251
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Beilage 66.

die winnende Hand die halbscheidt den Ervtheillungh den Hobs Schultezugebe schuldig sein, und solche soll geschehen In beywesen zweyerHoffmanner und des Hobsfronen.

12. Aum 12 where auch sach das auff einem Hobsguitt Man undFrauen verstürben und ein ander von den erben oder gesipl. wehre»so von Hobs Schultißcnn das ohngeerbte guth Widder winne undwerben wolle; die sollen nhar hoff rechte dem Hobs Schultißen vorein entfengniß des gudes geben ein Pacht neben der lauffender pachtwy houes Rechtens.

13. Aum 13. where auch sach, das Jhcmandt so in denn Hoffgehorigh, uff einem andern guitte whonete wilch kein Hobsguittwhere, und darauff versturb man men Menschen und vermöge houeswithumb den gebür sich mit ihm halten dubbele zu erleggen schuldig seyie.

14. Aum 14. where einigt» man oder Frau Knecht oder Magdtdie in den Hoff gehoer, sich uißbestaden oder in dem Hoff bleiue »voltenoch in ander rechte und aus den Hoffs Gerechtigkeiten »volte sichbegelen will, die sollen alle Ihre verlaubniß an dem Hobö Schultißenmit einem viertell »vcins gewinnen.

15. Zum 15. magh sich ein Jeder der in den Hoff hordt off essich also gevile aus dem hoff »vechseien mit wißen und willen desHobs Schultißen und Hobs sind »vigerlich davon thue dem HobsSchultißen mit gepuren soll, »vie zugleich die Freylatungh bei denHobs Schultiße und Hoffs stahn soll, »velche den gt'itler und personegclegenheit in.acht nheine und von dem mersten Hocffen von einerpersone zur Fre»)latung achrzchen schillingh und von den inittclstenHouen von einer persone 12 schillingh und von minsten Houen nunschillingh nehme und keiner weisen beschlereren soll und sich dan kerenund »vende in »vas recht he rvill.

16. Aum 16. sollen alle licbtüchter, so von den houen gcgeucnsind Jhemandt einpadt, fallen nha thode der rüchtcr wird an denhoff, darauff die gegeben sein, ost und unerhart das die lcibtüchtersollen geerbtheile »vcrden diveill solchs by dem liebrigen nicht ge-fürchtlich ist.

17. Aum 17. sollen alle die Jhenigh, so uff den Houer sitzen,und nitt huldigh noch horigh sein sieh vorunghe des Hobs »vcisthumbund erkendtniß des Hoffs in gepurenden Zeit hobgchorigh machen,Ihm pfall sich Jheinandt dan sich »viddcren »vurdt sollen sie schuldighgepurliche »vege na Houesrecht.

18. Aum I8ten. Da einiger man oder Frauen, so uff den Hobs-guitteren gescßcn, durch an»vort und noit und sonsten dahin geradtcnworden, das ehe oder sie die Hobsguitter nitt lenzer kondte bau»vendem Hobs Schultißen den Jhar Pacht nicht bctalcn, alßdan soll dieHobslcute damit den Hobs Schulte seine leinichst und die ein vonguittcrn blciucn inochte, ein angeerbte gerechtigkeit und Hobsleuthe