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Beilage 69.
Frauwen und Erven biß rechten jcmandt nvedigh, oder bchoifflichwere, und die Havesgeschworne in allen Landen die in dat Grifft ge-hören wetten mügen, wie sie ihr recht verrhedigen, ihre Guitter Hal-den und hebben sollen, so hcrna beschrioen steht, gcwontlich und rechtis, und man tho den ewigen Doge» Halden soll. Daruinb gcpuirtsich, daß ein jeder von unsern SlifftS Hovesschullenn, oder die vonuns bevelch haben, bisse nabcschr. rechten wetten sollen, sich darnachHalden, in den Havesgerichlercn dar diß nott off lho dein were, undoff einigen parlhcn mitt dem Havesgcrichte nicht en gcnogcde, undwolde dat weddersprccken, die magh sich dessen bcroipen an den Bry-hoff, dat die oversie Hoff is des StifftS: Oick meoe wert saicke, dateinige parthei der wißnige nicht en benoichde, die sollen sich vorder,beroipen an ein Abbisse, und Frauwe ror tidt des Stiffts Essende,und vor ir Capittul und Fürstliche Empter darvan den dat Ordclgekert fall werden na Gelegenheit als gcpüirlich is, wy hcrna bcschre-ven stehet, dair dan das by bliven sall.
kruxiini cagnati invoslili succedunt a laterc.llentiiu'ialio successionem impedit.
Itenuncialio successionem non impedit.
Intra quae tempora investitura sit petenda.
1. Wannehr ein Havesman oder Wyff in der Ehe tho samensitten an einen Havcsguide tyo Haveerechle, wanner der ein stirbt,sindt dan gcine lebendige Kindern von in beyden geboren, und is datHavesguidt hergekommen von dem irsten gcstorvcnen lieve, so sallalövan dar letzte lsff, satt Gnidt Halden, unnd seine Handt uilbrui-kcn, und darvan doin als Havesrecht iß, sunder Beschwerung desGuioes und Schaden des Stiffts und Hoeves, und nach Dode desletzten qcstorvenen lievcs, sall dat Gutl fallen an die negste Ervenhulbigh unnd horigh, dar dat Guidr herkommen is. Und wert saeckedat diese vorgeschrioen Hovcsman off Haveswiff gekommen weren opdat Gnidt, mit Berlichnüß der Erben, vor dem Hooe gcschchenn, willsich dan dat letzte verbleven Uff verandersaetcn, dat ein Man is, undnimpt ein Haveswiff, off is ein Frauwe und ninipt ein Havesmanop datt Guidl, gewinnen die echte Kinder thosamen, die sollen desGuidrs rechte fvlger sein, und bliven, wante des andern Erben daropverlegen hebben, und winncn sie gcine echte Kinder zusamenn, wann-ehr die ander dann stirbt, dair dat Guidt von herkommen is, so salldat Guidr die letzte geblieven, so hei daran bchandet is, behaldcn,und sein lebenlangk gebruickenn, tho Havesrechtc, und darna sall datwedder fallen an des ersten verstorben negste bloit, huldigh und ho-righ, und nach diesem letzten verstorvcncn, sall die Erve des Guidrskommen, binnen Jair und Dage, und sibben sich an dar Guidt, unddat winnen und wcrven, und ein redlich Gewin darvan geben», alsdes Haveogeivonre is, und von allers recht iö gewesen und noch is.