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Theil 1, Bd. 2 (1830)
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173
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Beilage 54,

einen anderen hoffhorigcn solde besetten vnd bouwen taten/ wan nudie Frouwe von dem gemelten gucde vp eyn ander Frygudt afftoge,bat hoffgued vcrlete vnd durch fremde lüde die nicht hoffhorich gcbrue-kcn lethe, daruon gedachten hoffhcrren gudt noch bleibt gewunnenmorde, offtc sie die lyfftucht dar mede nicht solde gebroicken hebben,vnd beselue dem hoffherren nicht solde vcruallcn syn, oder wat vondem hoffrecht von sy, Darup gewieset vor recht, so eine Frouwe eddcrein Mahn ein hoffgued tor lyfftucht heddc vnd toge dar äff vp einander gucdt oder crue, vnd fette dair einen andern dc nicht hoffhorigweddcr vp buten Willen des hoffherren, so hebben sie de Lyfftuchtverbrocket vp ankumpst oer neusten cruen de vp gnaden dat seluehoffguedt van den hoff oder erffherrcn wedderumme annehmen vndwynnen mögen.

95. Item gefraget eines gerechten Ordclö so dar ein hoffhorigerMan gestorucn were, vnd die nalaten Frouwe sich hoeren lete, sievryg vp dat hoffhorizc gudt gekommen were, off nicht de verstor-ucne Man syn hoffrecht dardurch verbroeken vnd dcnscluigen vor einenvulschuldigen cigenhorigen erffdcilen möge, so ferne de Frouwenicht beibringen könne dat sie mit willen des erffhcrren vp dat hoff-guedt vorg. sy gekommen, Hyrup gewieset vor recht, kan die frygeFrowe nicht bcwysen, dar sie mit willen des Erffherren vp dat hoff-guedt sy gekommen, sal die Man als ein egen hörig er gecrfdeletwerden.

96. Item noch ein Ordel gefraget, offt de fryge Frowe oek wollmacht hebben, by sich suluest oercn frygen vnd des verstoruenenMans Soennc dat halffe guedt ouer to laten, vnd dar eyne hoffho-rige persohn wedder vp to halen, vnd die beiden dat hoffrecht nh<rhouesrechte mögen gcneten, Darup gcwysct vor recht, dat solchesnicht möge gescheen sunder beywillunoe des Erffherrcn.

97. Item off die Frouwe nicht sy schuldig wo sie vp bat hoffho-rige guedt gekommen sy to bewysen, vnd so sie solx nicht by enbrechte, vnd oer Kinder von dem hoffhorigen Gude bestadet weren,wo men de nha haves rechte achten vnd holden fall, Hyrup gewysetvor recht, können de Frouwe vnd Kinder nicht bewysen, dat sie mitwillen des Erffherrern vp dat hoffgued gekommen vnd gelogen, sollenvon dat hoffgued nicht geneithcn.

98. Item off dar ein houespersohne were, vnd hedde sich gehyl-cket vp ein vryg, offte egen guedt dat nicht hoffhorig en were,an einen vrygen offte egen Man die oek nicht hofhörig were, vndhedden to samen Kynder, vnd drogen vp oeren Kindern eine voeredder in oere Kranckheit oer guedt gereide vnd vngereide, offoek feite vpdracht gescheen kan buten verwetten des Amplmans, ho-uesschulten, Tegederen oder wo solche vpdracht na houesrechte mögegescheen, Hyrup gewyset vor recht, dat alsulckc Vpdracht buten Consent