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Theil 1, Bd. 2 (1830)
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159
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Beilage 53.

4. Ock sal uns« Schultet den Denst und Bede also holden undsäten, dat uns und unsem Stichte unse Pacht werde, und dat Ampt-gub unvcrwoistct blyve, wante se em nicht deynen en sollen,dan des Jars twye, eyns by Grase und eyns by Stro;und eyn itlich Ploch sal eme geven ses Schillinge, und de halve Plochdre Schillinge.

5. Vorarmede ock eyn Ampthorich, offte wanderde ut dem Landevan Bede eddcr van Dotslages wegen,» de Hove mach he besettcnto Jaren, dat uns und unsem Stichte und dem Schulten unse Rechtwerde van eynen juweliken besundcrn na alder Gewonheit und Rechte:wa» he wedder kumpt na den Zaren, mach he syne Hove besittcn naalse voir; entwicke he averst van dem Gude sunder echte Noet, sowert he uns fulschuldich egen.

6. Ock so en sollen se sich nicht vorandcrsaten to der Ee mitNemande, de en sy na dem Ampte gebaren, gcwesselt edder dar ingegcven: we dat vorbrcke, dem volgeden wy alse unsenfulschuldigcn egcnen Lüden.

7. Ock welick Hovener de sin Gudt to sich nympt und underwyn-nct, dat dar Hort in dat Ampt, de sal cyne Leifniodicheit gevenna Utwisinge der Werkmester ofte Hovcsfronen und oldcsten amptho»rigen Lüden.

8. Ock en sal de Schultet neyn Gebuwe edder erffachtig Gudtalso sundcren, to vorbuwene, edder fruchtber Bome slitenvan dem Gude, dat ampthorich is, dat ct schedelich sy; anders iShe syns Schultetamples berovct. Also en sollen ock deHovener.

9. Und wan de Schulte syne Pacht twe Jar vorsetten hefft, somögen wy en up unser Kcmenade vor unses Stichtes Mannen mitOrdel und Rechte vorwisen. Dessulven geliken mögen wy emme don,wan he dat Ampt, Lüde, und Gude vorkortede und engede in ererolden Wonheiden und Rechten sunder unse Wist und Willen.

In Tüchniffe aller düsser vorg. Stücke hebbcn wy Bonezeth, Eb-disse vorg., unse Jngcscgel an düffen Breff don hangen, de gegcvenis in dem Jare als nie» screff na Gades Gebort Dusent veirhundcrtsevcn und negentich Jar, up den hilgen Dach Philippi und Jacobider Apostel.

(L. 8.)

DaS runde in rothem Wachse ausgedruckte Siegel stellt Marienmit dem Jesukindlein vor. Unten ist ein Wappenschild in zwei gleicheTheile getheilt; im rechten ist der aufgerichtete Löwe, im linken einquerliegendet Balken zu sehen.