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Theil 1, Bd. 2 (1830)
Entstehung
Seite
106
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10tz Beilage 30.

dat ein jar in bat ander nit avergain taten, dan mit der Hoffßluedenguden willen.

Als aber die Hvffßluede avermalß sich van afpendung etlicherSchwin van drien onbctalden jaren bcclagt, hcfft 6vir<It van Elver-feldt sich berichten taten, bat hie van den gepandten Schwynen einjar Schwyn behalden, dat andere jar ganz nalaten unnd vür datderdc, als dit afloepende, acht und sestichste jar, einen halven Dalerdarfür sich fall verrichten lgtenn. Sunst fall idt mit den Schwinengehaldeg werden woe vürgerürt is.

Wyders als in desen Unverstandt ghein Hoffßrichtcr angestalt, sofüllen die Seß und dertig Hofßlucde einen Hoffrichter den Erbarstenund Fremdsten under sich kiesen, die alle Jaerß, woe undcr den Hoffs-luedcn gebrucklich, Drie gcwonliche Plichtdage Halden, und einen fede-ren gebuerlich Hoffßrechte wcderfare«, taten fall, densclyen Hoffßrichterdoch der Hoffßschulte fall bestcdigen.

Lhom sevenden is der Diensten halven besprycken, dat die Hoffß-lucde dem Schulten synen Myst järlichs sollen uithfueren ein gelickna dem andern, dergestalt, wannehr solcher Myst van oerer etlichendat een jair uitgefuert is, dat alsdann dat folgende jar die andereHvffßluede vort anfangen und. den Myst bis theil lestcn uitfueren füllen.

Tom achten, syn sie ock willig die Hollsuer wo gebrucklich, einsin den Sommer, und eins in den Winter ein jeder na synem Ber-yiucgen tho doin und tho vollenbrengcnn.

Lhom Regenden is van der Hoyfhucr verdragen, dat in Tytdcsselvigen dat Kerspell und Gericht tho Herbcde neffens und mit denHoffslueden, dat Hoy mit tho sueren gebeden sollen werden, alsdantho der lyt die van Elverfcldt den Luyden mit Notturfftiger Kostund Dranck ock füllen versorgen.

Thom thienden, wannehr dat Schlachtholt tho der Müllen thosueren nodig; dessalß fall der Schultiß syn Gespan irst anspannenund vürgain taten, und sollen alsdan die Hvffßluede vort in der Ryenein den anderen folgen, solch Schlachtholt tho fucre», doch dat siebaven yer vermuegen und sunder Rott nyt genodigt noch beschweertwerdenn.

Lhom Jlfften, is van wegen des Mullcntymmers und SteinfuerSaffgckalt, dat die Hoffsluede tho jederer tyt den Mollenstein des Over-stcn gelindts by der Mollen tho Herbede (dar sie tho Gemaill gehoe-rcn) up der Rhuyr sueren, sich des under sich verglycken, ock datCcaenewerck und Waterradt up oeren Kosten underhallen füllen, un-begcven ock den Schulten der Diensten van den Hoffsfronen.

So wirdt ock den Hoffsschulten fürbchalden, wannehr bey vanUnserm Gnedigcn Fürsten und Herrn in Kriegsnoden tho Dienst bc-schrcvenn; dat die Hoffsluede alsdan ein gut Perdt in synen Herwa-gcn tho spannen, datsclvigc Perdt, dar dat verärgert oder gantz