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Beilage 26.
nothwendiger Affguidungh irer Kinder, Brueder, Schwester und an-derer Mirkerven verursacht, sein oen tho berorter Afflcggungh theinIair, bcstiinbt mir der Bescheidenheit, im Fall sie dat setve mitlerWithe nit rheten, datt bemeltcn Hoffsherrn alsdan nach Verlaust bc-nanter Zeit bemelte Renten und Pension an sich tho loesen erloefft,und den Hoffsluide» ohr Widerkoepc und Affloese dar an gegen denHoffsherrn so woll als gegen denen (welchen die Renthen und Pensionanfangß verkaufft oder verschreiben) vurbehalden sein und bleiben soll.
>4. Thon, vierthcinden. Dweill die Hoeffsluide sich beschwerdt,dahc sie vuermails allein einen Hoeffsherrn und einen Hoffsschultengehaiot, dat oen folgcntz thwei Hoevesscholten und ein Jüngelsnkdurch des Abten Session thwei verschcidene Hoffsherren oen anthoneh-men angemoidet, dardurch oen vast mehr Beschwernuß austcrlagtwurde, wie dan noch neulich ein jeder Schölte einen Goldgulden,weiches thwei Gollg. machen, für einen Gerichts-Tagh gesürdert,ungeachtet dat man darvor niet mehr dan einen Ggld. to geven plrch,ist verglichen, dat beide obbemeltc Hoffsherren hinfürter nicht mehr,dan eine» Hoffsscholten tbosammen anstellen, oick die Hoffsluide, wansie des Hoffsgerichtz bedürfftigh, für den Gerichtzdagh allein einenGoldgülden, die Frembden aber thwei derselben Gulden darfür demHoffoschulten erleggen sollen.
15. Thom Biffreinden. Wiewoll vfft angelogene Rolle, davondie Hoffsluide ein Transsumpt jetz fäebracht, und dat Original beivermeltcn Hoffsherren verwarlich bchalden wirbt, etzlicher Mathendurch denselben widerfochten, soll desto weniger nit diesclve Rolleihres Einhalts durch uit (allein waß im jegenwürdigcn Verdraghverändert) in gerichtlicher Handtlung und Erkentnuß, oich sunste»ausserhalbcn Gerichtz in allen Sachen und Fellen undisputirlich obser-virt und gefolgt, und dair van uith viclhen verschieden Urkundt keinMißvcrstandt oder Unraith verursacht^ würde, uith bemcitcr alderRollen und diesem Verdragh thwen besundere aber gleichlautend Rol-len in gcborender Form durch hochgedachtcn Fürsten verordnete Rhedeund diesen beiden Partheien, under Ihr F. G. Sccret und der Par-theicn Segelen, fürderlich auffgericht, und ein davon bersteten Hoffs-herren tbogestelt und die andere in dem Hoffgcricht bei den Hoffslui-dcn verwardt werden.
Älle und jede opgesehte Articulen und Puncten hebben beideDeiihe guidtwillig angenehmen, oick dieselven alles ihres Einhaltsauffrecht und erbarlich tho Halden und würklich tho volntelvui über-Mitz Handtastung tho gesagt, gelobt und versprochen, Hocbgeoachrenunsern gncdigen Fürsten und Herren, als einem Araven tho derMarke und Landlfurlien, over diese Hoffsluide und Güdere ihrerF. G. Horch- uns Gerechtigkeit furbehalden, sonder Geserde undArgclist.