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Theil 1, Bd. 2 (1830)
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Beilage 25.

Herrn wegen, wan einem anderen, wair hie, dat Guid zum Hand-gewinn zu loesen gcven, ind dar mit belehnen, so ver, alfi dar einHoeffsman offtc Vrauwe in den Hoeff gehörig, und anderß niet.

23. Item wer idt Sacke wanner ein HocffSguid rrstorven were,ind die rechten Erven niet binnen Landz en weren, so mag der Herroff Scholtis einem andern bcvchlen, bat Guid zo bauwen und hant-havcn biß zur Zeit, dat die rechte Erven bei die Hand quemen, inddes Guids to Handgewinn gesonnen; offt der Herr off Scholtiß mochtedat Guidt selffs na sich nehmen ind bauwen, biß so lange die rechteErven wider zu Land bei die Hand quemen.

24. Item wanne idt sich so vuegct, dat Jemantz, so in den Hoeffgehörig, idt sei Man off Vraw, umb Sacken willen und Nütz sichzo einer anderen Herschafft ergevcn wölben, off in andere Land tre-cken, und sein Brodt da verdienen und sich to vermuiden, dat sall hiemit Orloff des Herren off des Schultiß doin, ind vor den Orloffsollen sie geven einen Gulden des schlechte» Pagcmentz mit Gnaden.

25. Item wanne ein Hoeffsman offte Vrawe begert sich bei einander Herschafft overzogeven eventiich, dat ihr Levcnlank, off einigt)anderer begerde unße Hocvesluide, hie sie Man off Vrawe, zu haven,und nach sich zu nehmen, sollen sie beide Parthcien ersuchen an demHerren off Scholtiß, ind dat mit Orloff doen, ind einen Weffelink indie Stadt stellen zur Stundt, Man vur Man, ind Vraw vur Vraw,und nit Man vur ein Vraw, ind nit Fraw vur einen Man: ind fürden Orloff sall der Jenne, die ueß unserem Hoff gewesselt wird, gevendem Herren off Scholtiß der reichste zweien rinsche Gulden, der Mid-delmäßigsre andcrhalven rinsche Gulden, der Arme einen rinßschenGulden, der allcrarmste einen halvcn rinschen Gulden, ind alles mitGnaden, ind einen rinschen Gulden mag man betalen mit vier undthwintig alder Engclß.

26. Item wannehe ein Man off Vrauwe, in den Hoeff gehorigh,sich bestaden willen an Andere, die auch in den Hoeff gehörig sein,sollen beide Parthien mit Orloff des Herren off Scholtiß doin; indvor den Orloff sall man geven dem Herren off dem Scholtiß von derHerren wegen, der Man zweier rinsche Gulden, die Vrauwe einenrinschen Gulden, ind alles mit Gnaden.

27. Item wer idt Sacke, dat ein Hoeffsman in den Hoeff gehö-rig sich bestaden wuelde an eine Vrawe, die niet in den Hoeff gehörigen were, dat sall hie mit Orloff des Herren off des Scholtiß doin;ind dicselve Vrauwe sall Waßzinsig pflichtig sein dem Hoeff ihr Leven-lank, ind dat erste Kind, dat von dem Man ind Vrauwen kompt indgeboren wird, sall in den Hoeff gehörig sein, ind alle die andere Kin-der na dem ersten Kinde volgendc sollen allsamc» Waßtinsig seyn demHoffe ihr Levenlank ind niet lcnger, ind sollen alle Iairß op sanctPanthalcvnsdag up den Hoeff Icveren ind betalen ein Puudt Waß,