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Bellag» 19. 20.
Atem, wann einm'ge mienes gnedigen Herrn Guedern in denHoff tho Aspell gehörig, verkofft füllen worden, hört men «4 demHerrn anthobietcn, off den Rcntmeistcr in Statt des Herrn.
Beilage 20.
Statuten rmd Rechte des Haves tho Herdicke, da sich ein zeit-liche Hofschultinne und Lehnher der Havesgucdere, mitt ehrenHavesluidcn na richten und Halden fall.
t. Erstlich is tho wette», dat ein zitlich Abdissin und Hofschultinmit ehrem Amptman und den Havesluidcn datt vagr gedings gerichtedreimale in dem jar up ehrer Kcmnaden, oder war idt ehre gelegenis beclciden und Halden fall, nemptiich dat erste des negsten dagcs naSancl Renoldus dage, dat ander des nechste» dags na Meidage, unddat darde des negsten dags na Sanct Lambcrti dage, und so emantvan den Havesluidcn ahne rechtmesige orsache düster Gerichtjdage eineadcr mer uthbleve, heft darvan ider einen gerichtz dage gebroeckt vierschilling, halff dem Havesrichter und dem Have halff, und mögen denvan stund a» mit dem Havesvronen und Schulten vor den ungehor-sam penden.
2. Item werdt Saek, dat ein Havesman der Havesguder halvenmit einem anderen tho sprechen oder Jnsegge hedde, de fall kommenahn datt sittende Gerichte, und geven sine spraecke vor der Hofschult-inncn dem Richter und semplliche Have an, und so man dan de nichtschiden und verdragcn kan, so fall de Kleger van der Hofschultinnendes Havcs bcgeren einen thoschlach tho Herdicke aver de Kercke van14. dagcn tho 14. dagen bett tho 6. wecken tho, und de thoschlachfall vor dem nechstfolgenden Gerichte gescheen van einem geschworenHavesman.
3. Item, wannehr dat ein guedt also aver de Kercke is tboge-schlagen, so fall de Havcörichter op ansoecken des Klegers, den beklag-ten an dat Gerichte vcrmetlingen, dat he darvan ein Havesmanwerde so he nein is, und de Kleger fall aldar sine Klacht und An-spracke an dem Gerichte inbrengen und de wedcrdeil is schuldich thoannvorden, und fall ein ider sine Spraecke beyahe», und mach debcklagre in dem ersten oder anderen Gerichte sine Anwordt up deLnspraecke dorn, wo nicht moet he tho dem darden Gerichte butröetgeven und de einer is schuldig dem anderen borgen und geloven öorgerichtliche Unkoste tho stellen.
4. Item, es mag hir an düffem Gerichte niemandt des anderenWordt doen, he en sy dan ein geschworen Havesman.
5. Item, de Richter is schuldich einen ideren Havesman an düffemGericht« Ordel und Recht tho gestaden, und dat Ordel an einen Man