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Theil 1, Bd. 2 (1830)
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Beilage 17.

sie hcitcn up der Hoeveneren, noch Garden noch Acker nicht tho schaf-fen, noch sollen sie mit geiner Kost behoben, idt cn sei dan ihre eign«Wille, daer die da Hocvener heilen, sint geschrcven steit in des Richs-rechte: Als des Richs Hoevener dem Keyser cren Tinß gegevc», undsin Hoevesrecht, so en sint si im nicht mehr schuldig; Ouch fall menweten, off alle dat Gut dat in einem Dorpe lege, tinßhafftig were,in des KcyserS Hoff, den ein van dem Keyser tho Vogtrechte off vander Eigenschap wegen hedde, und lege ei» ander Hoff by einer hoveoff by demselben Dorpe welch Hoff dem Keyser nicht cn tinsede nach-dem« de des Keyserß Hoff van dem Keyser tho Vogtrcchte offle vander Eigenschap wegen hed, den vürgenandten Hoff noch dat Gut datdocrtoe hoeret, en sall der Keyser noch die genne die dat ander Gutvan im hcfft, gedingen mit einigerlei Sachen, wante si en heben gcinrecht, over idt mit Nichten wedder tho manne noch tho gude, sindtgeschrcven steit in des Richsrechte: Wat dair nicht c» tinset dat sallmen dar nicht unrecht tynsich machen wedder dat Recht. Wen auchdie Hövener Widder werpcnt mit rechte tho »einen van den Lehcnhcr-rcn off van den Vogdcn eines Orthels, des mocten sie den Lehcnherrenoff den Vogden volgcn bis an den anderen Hoff der Keysers, willidt auch die Bogt off die Lehenherren so sollen die Hocvenere den tinßalso langhaldcn, bis dat sie ihres Schadens nachkommen, werden aberdie Hövener völlich, so moeten sie dem Lehenherren off dem Vogte denSchaden uprichten, und daertoe die höchsten Bote-n verboten, sindtgeschrcvsn steit in des Richsrechten: Up wem dar Ordell velt die moetden Schaden gelben. Dick hefft die Keyser gesät in diesem vürgenan-tcn Stücken, waer cinman Lehen ervcn soll, dat daer nicht wehersin sall, dan ein man und twee off drei dadurch der Keyser nicht ver-seumet werden an sinen rechte, sindt geschrcven steit in des Richs-rechte: Man sall einem Manne ein Dinck befehlen, des sall he auchantwürdt geven dcme Keyser, und irret nicht.

Van des Keysers Stole.

Dci Keyser hefft in etlichen Landen umb ein Burg off ümb einStadt liegende sein Dörper und hcfft over der Dörpcr tcrminungeinen Man gesatt, die sie bewaercn sall, mit den Lüden die in demDorpe wohnhafftig sint, na des Keysers Beschedenheit, und na derLüde nutte. Ru ist ichtz waer bescheiden in den Dörpcren gemeinig-lichcn ein sonderliche Stadt, daer dc Lude van den Dörperen upgacntho aller Tyt, alß idt dem Lande und den Luden noet doet, die darwohnhafftig seindt, durch dat men dair vrage alle dat verborgen, datdem Lande und den Luden schüdelich sy, und auch den Dörperen unddat men dat avelegtze, also dem Gerichte woll getime, und denLuden nutte sy, und auch den Dörperen gern irrunge en werde, andes Keysers Rechte, umb eigen, off umb Erve, off umb andere Sachen,dat men die dar vür Gerichte richte, na deme Rechte, und en kumpt