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Lässt man das Eisenoxyd, den Kalk und dasMangan im Obsidian vom Vesuv ausser Betracht, sosieht man, dass sich die Kieselerde, die Thonerdeund das Kali in dem von der Theorie gefordertenVerhältniss darin vorfinden. Die Quantität des Sauer-stoffs in denselben ist wie folgt:
O
Sauerstoff.
Kieselerde . . . 54,2 ... 27 9
Thonerde . . . 21,0 ... 9 5
Kali.17,5 ... 5 1
Die Zusammensetzung des Obsidians vom Vesuv
lässt sich demnach durch folgende Formel ausdrücken:
3 AS a + KS 3
das heisst der Obsidian besteht aus 5 Atomen Thon-B'isilikats und aus einem Atom Kali-Trisilikats.
Und so wie wir ohen dargetlian haben , dass derObsidian , wovon hier die Rede, durch die Schmel-zung der Leuzit-Augit-Lava entstanden ist: so kannman annehmen, dass die Obsidiane aus Gebirgsartenoder Laven jeder Art entstehen können, insofern indiesen nur das zum Schmelzen erforderliche Ver-liältniss von Kali, Kiesel- und Thonei’de vorhandenist (*).
(*) Diese Bemerkung scheint uns sehr richtig. Von Buchwies schon einen andern Archetyp des Obsidians nach.« Unmittelbar aus dem Trachytc entsteht durch Schmel-zung der Obsidian. Auch das wird ganz einleuch-tend am Gipfel des P i c » (von T e n e r i j f a).Vergl. dessen Abhaudl. über die Zusammensetzung derbasaltischen Inseln und über Erhebungs - Kratcre, inden Abhaudl. der K. Preuss. Akad. der Wissensch. für
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