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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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hydroclilorsaures Natron in unbedeutender Menge,hydroclilorsaures Kali desgleichen,

hydrochlorsauren Kalk desgleichen.

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*) In den Memoires du Museum dldstoire naturelle, 5 meannee , 12 me cahier, S. 435 . , tlieilt Laugier noch dieAnalyse eines Salzes vom Vesuv mit, welches vousämmtlichen vorerwähnten Salzen abweicht. Wir hebenaus dieser Abhandlung Folgendes aus :

Julius de Gaillard hat dem Museum ein Ge-schenk gemacht mit einem ungefähr 3 o Pfund schwerenStück Salz , welches von einer ausserordentlich grossenMasse abgeschlagen worden ist, die der Vesuv in 1822ausgeworfen hat. (Es war doch wohl nur ein Produkt derSublimazion. Die Uebersetzer.) Von dieser salzigen Massehaben die Einwohner sich Vorräthe zu ihrem Hausbedarfcingesainmelt.

Dieses Salz scheint bei dem ersten Anblick aus zweiverschiedenen , leicht trennbaren Substanzen zusammen-gesetzt zu seyn. Die eine häufigere und beiläufig zweiDrittel des Gemenges bildend, ist weiss , krystallinisch,blätterig, zerreiblich und schmeckt wie MeersaTz miteinem geringen bitterlichen Nachgeschmack ; die andereist röthlich-braun , von wenig salzigem Geschmack,härter als die erstere, und enthält sichtbar eine ziem-lich grosse Quantität rothes Bisenoxyd.

Das weisse Salz, mechanisch von dem gefärbtengetrennt, löst sich ohne Rückstand im kalten Wasserauf. Hydroclilorsaures Platin bringt darin einen starkengelben Niederschlag, und sauerkleesaures Ammoniakund Salpeter einen leichten Niederschlag hervor. DieseVersuche beweisen, dass dieses weisse Salz (neben demhydrochlorsauren Natron) eine ziemlich grosse Quan-tität hydroclilorsaures Kali und etwas SchwefelsäurenKalk enthält.

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