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Bei ihrer Lagerung findet folgende Reihenfolgeder Schichten statt :
i) Die erste Schichte, unmittelbar der Damm -
des Berges gemacht haben, verdienen jene nach Pom-peji einer vorzüglichen Erwähnung. Die erste machtenwir in Begleitung des Herrn Grafen von Camaldoliund anderer Freunde , und cs war diess diejenige Reise,wo svir von dem Sandregen überfallen wurden (s. §. G8.).Die zweite wurde in der Absicht unternommen , mit dergrössten Genauigkeit zu untersuchen , wie sich dieSchichtungen, welche die Sandregen des letzten Aus-bruchs hervorgebracht hatten, zu denjenigen verhalten,die bei dem Ausbruche unter Titus sich gebildet haben.
Wir betraten Pompeji durch das Viertel der Kriegs-leute , wo der Boden eine Sandschichte von 7 Zoll Dickehatte. Diese Schichte war gleich dick sowohl in demoffenen Theater, als auf den Stufen und in dem hin-tersten Gange: die Strassen mit ihren Fussbünken, dieAltäre, die Dächer, die Arena des Amphitheaters, des-sen Stufen und Gänge waren eben so hoch mit derselbenSandschichte bedeckt: auf den Stadtmauern aber, undauf dem umgebenden Boden , in der Gegend des Thorsder Grahmäler , erreichte die Schichte 8 Zolle. Im All-gemeinen waren tief gelegene, mittlere und hohe Ge-genden überall mit Sand bedeckt, wie es im Wintermit dem Schnee der Fall zu seyn pftegt. Man kann dieLagerung des Sandes nicht besser beschreiben , als mitden Worten des Plinius ( Epistol. Uh. VI. Ep. 20.):
yiOccursabant trepidanlibus oculis mutata omnietj.altoque cirtere , tamquam nive , obducta.
«Die noch unsichern Blicke fanden Alles ver-ändert und mit tiefer Asche, wie mit Schnee, be'deckt, n
A. d. V.