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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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Alle diese Bewegungen schienen sich indessenmit der Eröffnung einer neuen Mündung in derRichtung gegen Bosco zu beruhigen. Diese Oeffnungbildete mit den beiden ersteren , von denen sie etwa5 oo Fuss entfernt war, ein Dreieck. Wenige Tagevorher waren die Brunnen in Besinn und der Um-gegend fast ganz vertrocknet.

Die drei Mündungen fiengen unterdessen nachkurzer Ruhe an , sehr lebendig zu werden , und war-fen Schlacken, Lava u. dgl., was jedoch nicht überden Bering des Kraters hinausfiel, in die Lüfte; unddiese Auswürfe erhöhten die Ränder der Oeffnungen,während diese letzteren gleichzeitig dadurch grösserwnrden. So hatte die kleine schräge Mündung, welcheim Monat Mai nur einen Umfang von i 5 Fuss hatte,im September schon einen solchen von über iooFuss.Während in solcher Weise die Aussenseite des Kratersan Grösse zunahm, schien auch die geschmolzene Lava-masse, nachdem sie sich, wie wir oben (§. 20.) bemerkthaben, vom Tage der Ausbrüche am 25 . und 26. Febr.an in dem vulkanischen Tiegel gehalten hatte, sichbedeutend über ihr gewöhnliches Höhenmaass erhobenzu haben. Man konnte wenigstens daran nicht zwei--fein, wenn man die unaufhörlichen Lavawürfe be-trachtete , welche flüssig, besonders aus der neuenMündung, emporflogen, und, im Fluge abgekühlt,die verschiedensten Formen annahmen.

Diese verschiedenen Erscheinungen waren füruns hinreichend klare Anzeichen eines bevorstehen-den neuen Ausbruchs (19).

19) Die Richtung der beiden Oeffnungen, welche ihre Ach-