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gewöhnlichen Salze, welche alle seine Wände über-zogen , sehenswerth. Unter denselben zeichnete sicham meisten das Chlor-Natrium durch seine kristalli-nische Bildung aus, welche aus ganz weissen, vier-seitigen , rechtwinkliclien Täfelchen bestand, von de-nen viele stufenweise in kleine Würfel iibergiengen.Die Gruppirungen solcher recht-winkeligen Prismenbildeten Blumen , Rosetten und Verzweigungen vontausend verschiedenen Gestalten : die grössten Täfel-chen erreichten kaum die Grösse von 3 Millimeter.Die Anordnung der kleinsten Würfel, welche alsintegrirende Theilchen die Tafeln bildeten , verdienteeinige Aufmerksamkeit, indem ihre Abnahmen baldsich gegen den Mittelpunkt der Täfelchen richtetenund darin Vertiefungen erzeugten, bald bloss aufeiner Seite statt fanden , und so die Anlage zu einerPyramide oder einem Prisma darstellten. Die Naturbediente sich in diesen verschiedenen Krystallisations-spielen weder der durch Hitze geschmolzenen , nochder wässerigen, sondern nur der dampfförmigen Flüs-sigkeit : indem nur die wässerigen Dämpfe unter
diesen Umständen im Stande waren r die Salztlieil-chen in Freiheit zu setzen , so dass sie ungestört demGesetze ihrer Verwandtschaft zu einander folgenkonnten.
§. 4 °> An den heissesten Punkten des schrägenSchlundes, wo die Temperatur der Rothgliilihitzenahe kam , bildeten sich schöne Stalaktiten in Formvon Kerzen, welche von den Felsenwänden lierab-hiengen und an die Stalaktiten der Kalkhöhlen er-innerten : hier aber waren dieselben um die Wette