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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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serst schönen Anblick gewahrten die vielen Rauch-säulen , welche hier und da ans Spalten und Luft-löchern hervorbrachen und die Ränder derselbenmit Flocken, Federn und zerbrechlichen Nadeln eineswcisslichcn, rotli und gelb gefickten Salzes überzo-gen, welches eine Mischung aus Chlor - Natrium,hydrochlorsaurem Eisen und, durch die Wirkungender Säure und der Hitze auf das letztere Salz, freigewordenem Eisenhyperoxyd war.

Diese Substanzen welche von den Gelehrten zuden Sublimazionen gerechnet werden, konnten sichwahrlich in einer solchen Temperatur nicht subliini-ren (11), auch konnten sie an dieser Stelle selbstnicht gebildet werden , da keine Ilydrochlorsäure inden Rauchsäulen vorhanden ist; sie müssen also völ-lig fertig in der Lava und in den Schlacken vorhan-den sevn, wie es sich späterhin gezeigt hat, und aufdie Oberfläche nur durch Hülfe der Hitze und derFeuchtigkeit der Rauchsäulen emporgetrieben wordenscyn. In der That fanden sich diese Salze auch, obwohlin geringer Menge , auf der Oberfläche solcher Lava-trümmer, welche dem Ausströmen des Rauchs nichtausgesezt waren, aber wohl den Vortheil hatten, vonder Hitze der Lava und von den aus ihrem In-nern ausströmenden feuchten Dämpfen getroffenzu werden. Diese Lavatrümmer fanden sich auchnoch mit kohlensaurem und basisch - kohlensauremNatron, so wfe mit schwcfclsaurem Natron und mitschwcfelsaurcm Kali überzogen. Die beiden ersten

u) Das Chlor-Natrium sublimirt erst in der Weissglühhitze.

A, d. V.

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