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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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der Vulkan, wie sehr er auch das Ansehen hatte,sich ausruhen zu wollen, demungeaclitct binnen

ständniss mit dieser Behauptung, von der FesHvischenEruption im JaliT 1794; «Am 24tcn und mehr nocli am2Ctcn Juni fiel wieder mehrere Asche auf die Seite vonNeapel; aber als sic die Einwohner erblickten, er-hoben sie ein Freudengeschrei; denn sie war nicht mehrdunkelgrau oder schwarz, wie bisher, sondern hellgrauund zuletzt beinahe ganz -weiss. Die Erfahrung allerEruptionen hatte gelehrt, dass dies der letzte Bodensatzim Innern des Berges sey, und dass mit ihm die ganzeEruption gewöhnlich sich endige. Und man betrogsich auch diesmal nicht. Von nun an rauchte der Vesuvfast nur allein. Asche fiel nur noch an einigen Tagen,und seit dem Sten Julius kehrte Heiterkeit in das glück-liche Klima Neapels zurück. » Mit grosser Bestimmt-heit drückt sich Breislak (Lehrbuch der Geologie,übersetzt von K. von Strom heck. III. S. i 33 .) überjene Erfahrung im Allgemeinen und zuletzt erklärendin folgender Art aus: «Man hat die Beobachtung ge-

macht, dass ein in grosser Thätigkeit befindlicher Vul-kan sich dem Zustande der Kühe nähere, wenn, nacheinigen Ausbrüchen , die wcissc Asche zu fallen beginnt.Diese weisse Farbe kann von zwei Ursachen herrühren.Die erste ist eine vollkommene Zerreibung. So erscheintz. B. auf .das feinste zerriebenes Glas als ein weissesPulver. Die zweite Ursache der weissen Farbe der Ascheist wohl, dass sie längere Zeit der Einwirkung derSäuren ausgesetzt geblieben. Diejenige Asche , welcheder Vulkan in den ersten Zeiten seiner Thätigkeit aus-wirft , kommt aus einem von Materien angefülltenSchmelzofen; so wie dieser sich leert, können diesauren Dünste auch mit mehrerer Freiheit auf die zurück-