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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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Gipfel eine OelTnung erhallen hatte , welche wir diesenkrechte nennen wollen, da ihre Achse senk-

der verhinderte in den Grund zu schauen. Diese Mün-dung war nicht ganz senkrecht , ihre Achse war nachOsten geneigt, und nach dieser Seite hin lag ihre OelF-nung. Zwei isolirtc Massen , ähnlich zweien Säulen oderFels-Nadeln, und dem Anscheine nach in verschiedengefärbte Schichten gctheilt, erhoben sich aus der Milteder Mündung; es waren wahrscheinlich gelöste Massender Kraterwände. Der Umfang dieser sowohl als derkleinen Mündung war mit Schlacken bestreuet, welcheden Beweis lieferten, dass diese Mündungen von Zeitzu Zeit eben sowohl Steine auswarfen , als die grosse. »« Nachdem ich bis zum untern Rande der schiefenMündung an der Morgenseitc des Sandkcgcls hcrabge-stiegen war, befand ioh mich in einem kleinen Thalemit einer Sandsohle, welches der Kegel von einemwenig geneigten Felsrücken trennte , und ich erfuhr, dassdieser der östliche Theil der Kraterlcfzcn sey. NachNorden verflachte oder erweiterte sich dieses kleine Thal,während die Kraterwand oder der Rücken sich erhob ,um die nördliche Spitze zu bilden , welche den NamenPunta del Palo führt, und 690 Toisen über der Meeres-fläche liegt. Auf dieser Spitze sitzend und nach Mittagschauend , batte ich zu meinen Füssen das kleine Thal,aus welchem eine Menge, fortwährend ihre Stelle än-dernder Rauchsäulen ausgehaucht wurden: vor mir erhobsich, gleich einem Berge, der Sandkegcl mit seinenMündungen: sein Gipfel überstieg wenigstens um 5 o Toi-sen die Höhe des Punkts , auf dem ich mich befand;der Horizont war daher vor mir gedeckt. »

«Jetzt ist alles verändert, und seit der Eruption vomOktober 1S22 ist dieser grosse Sandkegel und dieseskleine Thal gänzlich verschwunden : ein furchtbarer Ab«