7Z4 Op. XVI. V-tt Erzeugung "
in jedes Geschlechte der Thiere nur Abbil- 'düngen von ihrer Frucht kommen, oderdiese müssen so beschaffen seyn , daß auseincrley Arten der Abbildungen alle unter»schiedene Arten der Thiere sich erzeugen ,lassen. Das letztere scheinet etwas hartezu seyn, zu mahl da die Natur so sehr denUnterscheid liebet (tz.szs.deler.): unterdes-sen lasset sich doch auch noch nicht die Un-möglichkeit zeigen, da wir zwischen allenThieren eine grosse Ähnlichkeit in der8rruAur ihrer Leiber finden. Wennauchgleich allerhand Arten der Abbildungenmit der Speise genossen würden , auch sogar ins Geblütte giengen ; so lasset sichsgleichfals noch nicht erweisen, daß mitdem männlichen Saamen sich bloß die ge-hörigen absondern, als wie wir überhauptfinden (§.419.), daß sich an jedem Ortsdes Leibes bloß die gehörige und keine an-dere Materievon dem Geblütte absondert,unerachtet andere vorhanden, die sich sowohl als jene absondern lasset. Die Mei-nung des macht der Einbil-
dungs Krasstmehr zuschaffen als der Ver-iiunfft. Nach dieser halt das Saamen-Thierlein, daraus ein Thier erzeugetwird, zugleich in sich Saamen-Thier-lein , daraus künfftig diejenigen sollen er-zeuget werden, die von ihm hersiammen
wer-