der Thiere und des Menschen. 70;
§. 4; 5.Ehe die fleischerne Fasern verkür- WiedietzeL werden und dadurch eine Bewegung er»folget, muß vorher durch die Nerven oder »Metzet^ SpamAdern dem Mäuslein etwas fiüßi- werden.
ges zugeführet werden , welches wir den. Nerven- Sasse nen-
nen wollen, die Alten aber mit dem Nah-: men der Lebens- Geister s»,'-
beleget. Man kan es am bestendurch folgenden Versuch erweisen. Wennman einen Hund lebendig aufschneidet undden Nerven, der zu dem Zwer^-Fell-(ölspbragmL) gehet, bindet: so höret dieBewegung des Zwerg, Felles bald auf.Streichet man mit ein paar Fingern vondar an, wo man ihn gebunden, gegen dasAwerg>Fe!l hinunter; so beginnet es nochetliche mahl sich auf und nieder zu bewegen' und höret nach dem die Bewegung auf,biß man den Nerven wieder austindet.
Eben so bekrafftiget die Erfahrung, daß das' Glied lahm wird, wenn die Nerven, so hin-eingehen, zerschnitten werden. Man hatfleh demnach eingebildet, als wmn die Fa-sern, welche nichts anders als kleine Röhr-' lein sind, die mit einem Säffte erfüllet, vonl dem Nerven Saffte aufgeblasen würden,
-< wodurch sie nach der Dicke zu nehmen, nachi der Lunge aber verkürtzet werden, und hatl SrurmsHsolches durch dieBlssen-Machi'
(s) in LviieZro LyrisL» xsir. 2.