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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
681
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der Menschen und Thiere. 6 8 <

ten Kammer schläfst: denn wenn man sichstarck zudecket, und frühe das Bette von derSeite ein wenig aufmachet,so siehet man ei-nen starcken Dampffheraus gehen, ob mangleich nicht mercken kan, daß man ge«schwitzt. Der Schweiß so wohl als dersubtileDunst, der zuSchweisse wird,wenner haufflg zusammen fleußt, wird durch diekleinen Drüsen abgesondert, die unter derHaut liegen; denn diese sind die Jnstru-> mente, wodurch die Absonderung von demGeblüts geschiehet (§.419), und gehen klei-ne Puls-Aederlein hinein, welche das Ge-blüts zuführen, wovon die Absonderung ge-schehen soll, wie längst (c) an-

gemercket. Es dringet aber der Schweiße und die subtile Ausdünstungen durch dieSchweiß-Löcher der Haut heraus , welchenichts anders als kleine Röhrlein sind, diej aus den Drüsen entspringen und eine freye. Eröffnung haben, wie ^»0 und aus ihmi ( 6 ) langst angemercket ha-

' ben.

§.42Z. Und dieses ist die Ursache, war-umb unser Leib durch Nahrung erhaltenWerden muß. Denn wenn wir nicht trän -j Ipirirten, so bliebe unser Leib beständig indem Zustands/darinnen er sich einmahl be--,Uu 5 fin«

(c) cie externonl orZano

^ (Ü)Lent. Z.^ig. 65.^240

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deLeib

Nahrung

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