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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
604
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6c»4 XI. dem Wachsthum,

siedendem Wasser verbrühet. Will mansehen,wie sie überall durchlöchert; so darff !man nur ein Stücklein Wurtzel ins Was- /fir stellen, das zuvor von der Lufft gereiniget 'worden, und vermittelst der Luss-Pumpe .unter einem Necipienten die äussere Luß'twegpumpen ('§.165?'. I. Lxpsr.): cils,denn wird man überall , wo das Hautleindurchlöchert ist, kleine Lufft-Blaslein her-vordringen sehen. Die schwammichteMaterie, welche den grösten Theil der Rin-de ausmacht, ziehet das Wasser in sich wieein Schwamm und schwellt davon auf.Wenn man sie demnach in dieSonneleget,so gehet es ihr wie einem Schwämme: sie »!kreucht über die Maassen viel ein. DieseMaterie ist es, welche in seiner Ana-tomie der Pflantzen nennet.

Wenn man ein Stücke junge Wurtzelnqueer durch von einander schneidet, so zie-het sich die Rinde zurücke: woraus mansiehet, daß ihre Theile so schwammicht als >sie ist, ausgedehnet sind. Das Holtz beste-het aus subtilen Faselein,die nach der Langeder Wurtzeln sich leicht von einander reißen H

lassen und von deren Unterscheide wir her-nach bey dem Holtze ein mehreres untersu- 'chen wollen. Endlich dasMarck, welchesder mittlere oder innerste Theil der Wur- ;tzel ist, siehet durch das Vergrösserungs-Glaß wie ein Haussen kleiner Blaßlein aus

und