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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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601
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der Pflantzen. 6oi

sind, und jeder Theil wieder aus andern klei» Baue derncrn Theilen bestehet. Da nun das We- Pflantzenseil eines Cörpers in der Art und Weise sei»nerZusammensetzung bestehet(H.6a6iV1er.);so erkennet man das Wesen der Pflantzen,wenn man die Theile erkennet, daraus sieund fernerihreTkeilezusammengesetzet sind,und verstehet, wie sie aus ihren Theilen unddiese wiederum aus den andern kleinerenzusammengesetzet worden. Wenn manvon demjenigen, wa« den Pflantzen zukom-met, und also auch davon, warumb sie sichnähren und wachsen, eine Zeitlang leben,darnach sterben und ihres gleichen zeigen(§.;84) richtigen Grund anzeigen will; somuß man sich um ihr Wesen bekümmern (§.z; deler.), Und demnach müssen wir zu-erst den Bau der Pflantzen untersuchen,das ist, die Theile kennen lernen, daraussieundferner ihre Theile zusammengesetzetsind, aufwas Art und Weise diese Thei-le mit einander verknüpfft sind. Derowe»gen da die Alten sich darumb nicht beküm-mert; so ist auch kein Wunder, daß sie indieser Materie nichts als leere Wörter vor-gebracht.

§. z 8 6. Die Anatomie der Pflantzen ha- Wer dieden zuerst untersucht Anato-

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