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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
598
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5y8 dgp.X.Vsn denen Dingen,

fen wir nun weiter nicht zweisscln, daßdieErdbeben keine andere Ursache als einenSchweftl-Dampffhaben, der sich cntzün- ^det, und die grosse Krafft, wodurch sie erre-get werden, kerne andere als die ausdehnen-de Krafft dieses entzündeten Dampffes sey.Wenn man nun fraget, wie sich dieserDampssentzündet; so haben wir schon an-derswo (8.142'!'. H. 6xpLr.)gezei§etMein Schwefel-Dampffsich von selbsten un-ter der Erde entzünden kan,wenn er in Men-ge verhalten wird. . Und demnach habenwir auch k>ier nicht nöthig eine andere Ursa- ^che zu suchen, zumahl da wir wissen, daß die-ser Dampsswarm ist, die Warme undFeuer aber nur dem Grade nach von einan-der unterschieden(§.izo 1 .!i.Lx.).Es lehretdie Erfahrung, daß, wenn sie Feuer fpeyen, ,gemeiniglich ein starcker Sturm vorherge-het : woraus zu vermuthen, daß dadurch derDampff, welchersonst in die freye Äfft ge-hen würde, innerhalb der Erde zurücke gc- ^halten wird. Wenn aber auch gleich einErdbeben an solchen Orten verspüret wird,wo keine unterirrdische Höhlen mit SÄM- j

fel-Gangen anzutreffen siyn: so lasset sichsLeicht begreissen,daß dasselbe seinen Ursprunganderswo hat und sich nur bis an denselbenerstrecket. Daher man gar eigentlich me»Lket, daß je weiter man von demjenigen Or-teentßrvet, wo dir ^ Ursache des Erdbebens