5 z 8 Op. IX. Von dem Wasser
den gar leicht zeigen lasset; dadurch aber,was durch Experimente von der
Geschwindigkeit des Falles schweerer Cör-per erfunden (§, i z IV l l.Txp. )undNew»ronvonder veränderlichen Schweere inverschiedenerWeite von der Erde erwiesen,sich zeigen lasset,daß in der weite von derEr»de die der Mond hat, ein Cörper von seinerSchweere gleichfalls innerhalb einer Mi-nute 15; Schuhe fallen müsse. Es hat a-ber Ncwron erwiesen, daß die Schwer«abnimmet in der Proportion, wie dasQuadrat von der Weite von der Erde zu»nimmct,und die Geschwindigkeit des Falles sauf eben die Weise abnimmet, wie die ISchweere. Wenn man dieses einräumet, Iso siehet man gleich, daß der Fall eines ßschweren Cörpers in einer Weite von demMittel-Puncte der Erde, die 6o mahl sogroß ist als der halbe Diameter der Erde,in einer Minute so viel fallen muß, wie hierbey uns an der Flache der Erde in einer Se»cunde. Derowegen da der Mond nachseiner mittleren Entfernung 6o halbe Dia-meters der Erde von dem Mittel-Puncteweg ist; so fallet er in einer Minute so vielgegen die Erde, wie bey uns ein Cörper ineiner Secunde. Damit man nun destobesser begreifst, wie diese abnehmende Krasttder Schweere Ebbe und Fluth hervorbrin«
ge; so stelle man sich vor, 1 sey die ErdeP
der