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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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477
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und anderen Fcucr-Zer'cben. 477

wen, daß des Wmttrs sehr offw ein Lichtgegen Norden scheine, welches es so hellemacht,als wenn sie Mond-Schein hätten.Wenn die Lusst mit dünnen wässerigenDünsten erfüllet und dasLicht der bald auf-gehenden Sonne scheinet darein; so gewin-net es das Ansehen, als wenn der Himmelbreimte(H.ro4). Da nun das Nordlichtsich unterweilen eben so zeiget, als wenn dieSonne in Norden aufgehen wollte und dar-aufder Himmel gleichsam zubrenncn anfan-get; so brauchen wir auch darzu keine an-dere Ursache, als dass in unserer Luffr dünneDünste zerstreuet sind. Es ist auch nichtviel daran gelegen, ob sie wässerig sind, odergchoren, denn wir sehen auch im Wintervor dem Aufgange der Sonne Unterwerkenden Himmel brennen. Wenn der Rauchaufsteiget und son der Sonne erleuchtetwird; so gewinnet es das Ansehen, alswenn lodernde Flammen in die Höhe stie-gen. Derowegen können auch die lodern-dem Flammen bey dem Nord Scheinebloß daher kommen, weil dünne aufsteigen-de Dampffe starck erleuchtet werden. Donallen diesen Umständen war mir damahlsnichts bekandt, als ich A. 1716 meine Ge-daneben von dem Nord - Scheine eröffneteund deswegen habe ich mich auch nicht be-mühet die Ursache davon zu untersuchen-Daß aber das Brennen des Himmels und