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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
457
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undandemFeuee-selchelt. 4; 7

Wetter t 1717. in eben dem Monathe zuEperics in Ungarn in den Kirch>Thurmeinschlug, fiel ein 8ru6iolus, der an demFenster des Thurmes stund, wo derBlitz hernieder fuhr, darnieder als wennertodwäre: da man ihm aber die Ader öf-riete, kam er wieder zu sich selbst (K). Glci--chergestaltwurden zu Dublin in Schott-«land ein Mann und Weib, die der Don-ner rührete, taub und stumm (c).

§.;zo. Die gewaltigsten Würckungen Wär-verrichtet das Donner-Wetter durch die cknngcnvermehrte ausdehnende Krafft der Lufft.^sDon«Denn dieselben erfordern weiter nichtseine gewaltsame Krafft, der sie zu wieder-durch diestehen nicht vermögend sind,und dergleichen Krafftkönnen wir bey dem Donner-Wetter nir-dcrLufft.gends finden als in der Lufft s§.z2i)chabenauch um soviel weniger daran zu zweiffeln,jemehr wir davon durch das Breßlauischeaus dem Back--Offen gelauffcne Feuer (8.r r8l.l l.Lxp.) und durch den Aellerfi'ldUscheu Zufall (H.zrs) vergewissert wer-den. Es behalt aber der Blitz seine Krafftdie Lufft, wo er durchfahret, zuerhitzen undzusammen zu drucken,folgends ihre ausdeh-nende Krafft zu vermehren (H Z2.7), so lan-ge die Flamme bey einander bleibetund sichnicht zertheilen kan. Und da es in starckerBewegung ist,suchet er eben überall im Ge-bäude seinen Ausgang: wenn er ihn nunFf-; nicht

(b)Ibiä.p.66. (c) Ibiä.p.157