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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
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448 dsp.VIIl. Von dem Blitze

setzet, die mit ihrer ausdehnenden Kraft sichdurch einen grossem Raum auszubreitengesucht. Woraus man erstehet, daß dieKrafft der Lufft starcker muß gewesen seyn !als der Wiedcrstand, den sie bey Thüren !und Fenstern gefunden. Denn sonst wäre 'es bey einer blossen Erschütterung geblieben.Wenn umbstandlichcr wäre angemmket 'worden, wie die Thüren in Ansehung des 'I^aboracorii waren eingehänget gewesen,auch was es sonst für eine Beschaffenheitmit ihnen gehabt; so würde man alles ge-nauer erklären und völliger begreiffcn kön-nen, wie die Lufft durch ihre ausdehnendeKrafft dergleichen anrichten können. Al-lein in Ermangelung geiiungsamerUmstän-de müssen wir es dabey bewenden lassen,midist uns genung, daß wir hier augen-scheinlich sehen, wie eine kleine schweefelich-teFlame die Lufft so starck machen kan, daßsie in einem Augenblicke solche Dinge ver-richten mag, dieman nicht anders als mitder grösten Gewalt ausrichten könnte. Dawir bey dem Gewitter auch nichts weiterantreffen, als eine schweefelichte Flamme,die sehr helle mit sehr grossem Krachen durchdie Lufft fahret; so dienet dieser sonderbah-re Zufall in so weit zur Erläuterung desWetters, so einschlaget, als wir daraus ge-wis sind, daß die Lufft durch die Entzün-dung einer schweefelichten Materie, davon