Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
435
Einzelbild herunterladen
 

imd andern Fci»er-Zeicbctt. 4z 5

lcnwir lieber die Sache noch im Aweiffeklassen, als dass wir uns übereilen sollten,und,was bloß eine Wahrscheinlichkeit hat, nichtsürgewiß ausgeben. Unterdessen ist ge-

wiß,daß die Sonne zu der Entzündungnichts beytraget,mästen des Nachts Gewit-ter sind, wenn die Sonne nicht mehr mitssh-ren Strahlen unsere Lufft erreichen kan.Wir werden bald aus den Würckungendes Blitzes begrüßen, daß die Flamme eineüber die maassen grosse ausdehnende Krassehaben muß. Und daraus siehet man, daßdie Materie nicht ein blosser Schweffelist;sondern noch andere Materie mit dabeyseyn muß, welche mit der schweefelichtenvermischet. Weil nun diese andere Mate»rie nicht in den Ausdünstungen, die aus derErde und denen darauf sich befindlichenCörpern aufsteigen, mit der schweefelichtenvermischet seyn kan, sondern erst in der Lufftdurch die Warme und andere in derselbensschereignende Veränderungen vermischetwerden muß; so wird man desto leichter zugeben, daß auch selbst der SchweefeUDampf nicht lo aufgestiegen, wie er in Er-zeugung des Blitzes anzutreffen, sonderndurch Vermischung verschiedener anderesMaterien erst entstanden. Was es fürMaterie sey, die sich mit der schwecfelich-tm vereinbahret; ist auch nicht wohl zu er-rathen. Die Flamme, darinnen der BlitzEe s he<-