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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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423
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Erfahrung hat mich das Gegentheil geleh-ret,indem dazumahl,als ich den großen Hoffum den Mond obstrvirete (Z.; 05 , ein sehrstarcker Wind wehete, der doch in ihm nichtdas geringste änderte. Man kan auch leichtbegrüßen, daß daran nichts gelegen sey, obdieses Hagel'Körnlein in seiner Stelle ver»bleibet, oder ob ein anderes von eben derArt hinein rücket, indem eines wie das an-dere das Licht refiectiret und refringriret.

Wir sehen es ja bey dem Versuche, wo einRegenbogen durch die herabfallende Tropf-st» in der Lufft zuwege gebracht wird (§.

17 il. II. Lxper.), daß derselbe unverrücktin seiner Stelle verbleibet, umwehtet be-ständig neueTropffen indisStellekommen,wo man die Regenbogen-Farben siehet-Und eben diese Bewandnis hat es mit demRegenbogen, der sich in dem aus demSpringbrunnen springendem Wasser zei-get (§.171'?. II.LxpCr.).

§. zi6. Wir sehen unterwellen dieWarumbSonne, sonderlich im Herbste und gegen die Son-den Frühling,ohne einigen Glantzwie einen ne durchsilbernen Teller durch die Wolcken. Indiesem Falle ist klar, daß die Dünste , dar/ Sudh-aus die Wolcken bestehen(§.216),nur einen w« TTheil des Sonnen. Lichtes zurücke halten, h^.einen Theil aber noch zu dein Auge herun-ter lassen. Wirsehen demnach die Sonneohne Strahlen und einen hellen Glantz,

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