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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
390
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Z 9« Gap. VI.Vsn Thau, Reiff, Regen

Schaden thut,wenn er durch einen Sturm-wind herunter geworffen wird, als wen»er bloß vor sich mit dem Regen her-ab fället, auch baß der Schade desto ^grösser ist , je grösser der Sturm und, je schweerer die Hagel-Körner und Ha« :gel.Steine sind. Wenn der Hagel durchseine blosse Schweere herunterfäl!et,sofal--etergeradeherunter(§8; ) und thut dan-Ncnhero keiner Sache Schaden, als die aufDem Erdboden lieget oder stehet. Hinge-gen wenn ihn der Wind treibet, so wird ernach der Seite angeworffen und beschadi-Set die Sachen, die auf dem Erdboden er-haben sind, als Gebäude und Eaume.Da-her siehet man auch,daß der grosseBreßlaui-sehe und Altorffische Hagel von einemWin, ^

Le muß herunter gemorsten worden seyn,weil er die Fenster ausgeschmissen (K.-86)und zwar den erstem muß ein Abend-Windgetrieben haben, weilcrbloß die Fensterge-gen Abend eingeworffen; daß aber auchderWind sehr starck muß gewesen seyn, er-kennet man daraus, daß die Hagel-Steine,welche die Scheiben ausgeschmissen, nochmit einer starcken Gewalt durch die Stu- tden durchsprungen, und sich deswegen nie- 'mand trauere nahe an ein Fenster zu kom- ,wen.

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