Z2v (ügp. I V. Vou den Witterungen
eine gantz mäßige Wärme,dergleichen m ei-nem tieften Keller ist, durch das dicke Erd-reich nicht durchdrungen kan. Wirfin, .den^auch, daß einige Sachen die Wärme -nicht durchdringeir lassen, als z. E. Fc>dem und Wolle, und darunter gehöret auchder Schnee, ja selbst das Eis, damit die o- ,bere Erde überfroren, oder durchfroren ist. >Und deswegen kau nicht die Wärme aus ^der untereir Erde in einer solchen Mengeherausfahren, daß es daselbst so kalt,Waniml' oder doch bey nahe so kalt würde, wie oben.imFc- §.2Z5- Im Hornunge kommet dieSon-bruariö ne schon weit herauf, sonderlich gegen das ;mc Son- "littel, und scheinet daher warm (§.227.nenscheä, Derowegen sehen wir auch, daß es in derdie Kälte Sonne thauet und der Schnee auf den -nicht vcl- Dächern und Feldern schmeltzet. Allemtreibet, da die Erde gefroren und mir Schnee ü-berdeckt, andere Corper aber, die über derErde erhaben stehen, sehr kalt worden sind;so^können sie noch nicht von der Sonnemercklich erwärmet werden. Die wenigeWärme, welche die Lusst in der Sonnebekommet, wird ihr im Schatten bald wie»der benommen, und des Nachts, die nochziemlich lang ist, gehet alles wieder verlos
ren, was die Sonne den Tag über gmü»
cket. Wer sich dieser Wahrheiten mehrversichern will, derdarfnur mit Wettergla-sern observiren und die Gelegenheit zu sol-chen Observationen, als er nöthig hat, st"