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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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284
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L84 Op. II. Von der Luffc.

von dieser Begebenheit einen besonderenTractat geschrieben. Weil sie sich a-der nicht täglich zutraget; so ist dieses ei-ne Anzeige, daß eine starcke Refraction da»zu crforert wird und die Luffc sehr dunstigseyn muß.

Ob der §. ro I. Der Mond muß ebenfalls einemnide erhalten, wenn er in dunstiger

Mond Lufft auf und unkcr-gehet, wie aus der erstvoll aus- gegebenen Erklärung dieser Begebenheit angehen der Sonne ein jeder abnehmen kan, undkan. der daselbst angeführte Versuch augen-scheinlich zeiget. Wenn der Mond hocke-rrcht ist, so ist er nach der Breite schmaal,nach der Höhe hoch. Derowegen wennder Diameter nach der Höhe durch dieRefraction vermindert wird, nach der Brei-te aber unverändert bleibet; so kan dergantze Diameter dem Theile davon nachder Breite gleich werden. Solchergestaltbekommet der Mond die Figur eines Cir-culs und siehet aus, als wenn er voll wäre-Ich weiß mich zwar nicht zu entsinnen, daßein ^üronomus diese Begebenheit an-gemercket hätte: allein die Ursache ist, weilsie nicht daraufacht haben. Jedoch besin-ne ich mich/ daß man einesmahls als einWunderlichen erzehlete, man hätte in ei-nem Orte den Mond, da er im Abnehmenwar,voll aufgehen, sehen.

§.ro2