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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
281
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Srp.il. Von der LuM. 231

sehr dünne Materie rst in Ansehung desWassers (§. 86. 1 .! Uxper.); so ist leichtzuerachten, daß eine Materie, die nochdün-ner als sie ist, keine feste Materie seyn kan.

Und solchergestalt fallet nicht allein dieChrystalline Materie der alten weg, dar-aus sie den Himmel zusammengesetzet, son-dern es ist auch zugleich klar, daß der Him-mels Raum mit einer suhrilen fiüßigenMaterie erfüllet sey, die viel dünner ist alsmyereLufft: welche wir eben die Him-rncls-Luffr nennen (§. 121).

§. iy8. Weil die Strahlen der Son-Daßwirnein der Lussr gebrochen werden, so kommensie auch eher in unser Auge, ehe sie aufgehet.

Wenn sie aber in unser Auge kommen, ehe ^

sie von etwas anders roÜLÄiret werden, so -eher.bringen sie das Bildnis der Sonne mitsich, das ist, sie machen, daß wir die Sonnesehen II. Hxpor ). Und also

könne,nvir die Sonne sehen, ehe sie aufge-het, und noch erblicken, wenn sie schon wie-der untergegangen. Die Erfahrung derA,6ronon.orum stimmet auch damit ü-herein (§.r 17.218 ^üron.).

H. 199. Weil daL Licht inderLufftge-Daßmanbrechen wird(§.i9i),und wir den Sternin einer geraden Linie mit dem gebrochenen^^"Strahle sehen; so sehen wir keinen Stern onesie-an seinem Orte, wo er würcklich stehet. Wo het, wowir Sterne sehen, dastehen keine: hinge-er sehetS 5 gen