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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
138
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werden. Und demnach wissen wir, wasfür eine Bewegung die schwcermachendeMaterie haben muß, wenn sie Cörper. schweer machen soll.

Es k'rrd H y/.Jch weiß weiß wohl, daß einige in

Einwurf- öem Versuche j^s bbu^emi nicht ersehen

fe bcge- können, daß durch eine Bewegung im Cir-

gnet. cul einer fiüßigen?)raterie eine andere, diesich nicht so wohl mit ihr in Circul herumbbewegen lasset, gegen den Mittel Punctdes Circuls getrieben werde. Man ver-meinet, es erfolge hier etwas aus einem be-sonderen Zufalle, was in einer jeden Circul-rundten Bewegung einer fiüßigen Mate-rie nicht stat finde. Jedermann ist bekandt,daß, wenn Wasser in einem rundten Ge-fasst sich in einem Wirbel herum beweget,in dem Mitccl - Puncte des Wirbels eineGrube wird Und zwar ist die Grube umbso viel tieffer, je schneller sich das Wasstr be-weget. Wenn demnach die Geschwin-digkeit abnimmet, so nimmst auch nach undnach die Treffe der Grube ab, dergestalt daßdie Flache des Wassers endlich wiedergantz eben wird, wenn das Wasser zu sei-ner Ruhe kommet. So lange nun dasWasser sich geschwinde beweget, so langestehet es zu den Seiten höher als in derMitten: so bald aber seine Geschwindig-keit nachlasset, fetzet sich es wieder und fliestetvermöge seiner Schweere gegen die Mit-ten