wegen der Veränderlichen Materie.! 15
Flamme unterhält, indem eine neue in dieStelle der andern tritt, die sich zertheiletund verschwindet. Wenn man demnachgenau reden will, wie es die Wahrheit er-fordert, so kan man nicht wohl sagen, daßdie Warme eine Eigenschafft des Feuersist, und daher das Feuer ein Cörper, wel-ches die Warme zu einer beständigen Ei-genschafft hat. Denn es ist der großeGrad, oder ein sehr grosser Grad der War-me,den wir kennen. Wo Feuer ist, daistviel Wärme zugegen. Wir müssen nem-lich jn derWelt'Weisheit nicht nach un-sern Sinnen und der Einbildungs-Kraffturtheilen, die Sachen verschieden vorstel-len,^ sie gleich dem Wesen nach einerleysind. Es ist wohl wahr, daß in der Flam-me des Feuers noch etwas mehr als Wär-me ist: allein dieses kommet zufälligerWeise mit dazu, wie wir solches an seinemOrte weiter untersuchen werden. Wollteman man aber auch das, was wir zufälligneuen,mitdem zuFeuer rechnen und ihm dieWärme bloß als eine beständige Eigen-schafft beylegen; so würden wir darübermit niemanden einen Streit anfangen»Wir sehen doch aber nicht, was wir sagensollen, wenn durch blosse ^onLenrrirungder Sonnen-Strahlen auch bey solchenCörpern ein Feuer erreget wird, die keineH L ver-